1. NRW
  2. Krefeld

Personalabbau bei Outokumpu Krefeld ist nun sozialverträglich

Arbeitsmarkt : Outokumpu geht auf Wünsche ein

Die fortgesetzten Verhandlungen zwischen dem Gesamtbetriebsrat und dem Unternehmen haben zum Erfolg geführt.

Die fortgesetzten Verhandlungen zwischen dem Gesamtbetriebsrat und dem Unternehmen haben laut IG Metall Krefeld zum Erfolg geführt: „Outokumpu ist wichtigen Forderungen nachgekommen.“ Der geplante Abbau der 105 Arbeitsplätze in Krefeld wird sozialverträglich erfolgen; betriebsbedingte Kündigungen sind bis zum 1. Mai 2021 ausgeschlossen. Die Auszubildenden werden für die Dauer von sechs Monaten in einer 28-Stunden-Arbeistwoche übernommen. Sie sollen über einen strategischen Personalpool betriebsübergreifend eingesetzt werden. Der Gesamtbetriebsrat wird im Mai 2021 mit dem Arbeitgeber über weitere Beschäftigungsmöglichkeiten im Unternehmen verhandeln. Auch In 2021 werden in Krefeld wieder neue Auszubildende eingestellt. Der Angriff auf geltende Tarifverträge sei damit laut Gewerkschaftssekretärin Zanda Martens abgewehrt. Outokumpu werde den Tarifabschluss in der Stahlbranche 2021 übernehmen und das tarifliche Weihnachtsgeld zahlen. yb