Outokumpu-Beschäftigte demonstrieren auf Theaterplatz

Krefeld. Nach der Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte durch den weltgrößten Edelstahlkonzern Outokumpu fürchten die Beschäftigten an den Standorten Krefeld und Bochum um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Rund 1000 Beschäftigte nahmen am Mittwoch in Krefeld nach Angaben der IG Metall an einer öffentlichen Belegschaftsversammlung auf dem Theaterplatz teil. Eingeladen war auch NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD).

Das finnische Unternehmen hatte angekündigt, sein Sparprogramm zu verschärfen. Bis Ende 2017 will Outokumpu weltweit 2500 Stellen streichen. Noch im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Abbau von lediglich 2000 Jobs in diesem Zeitraum angekündigt.

Neben der bereits angekündigten Stilllegung des Edelstahlwerks in Krefeld mit 550 Beschäftigten noch in diesem Jahr ist auch das Edelstahlwerk in Bochum von der Schließung bedroht. Zuvor soll jedoch noch die Wirtschaftlichkeit des Werks auf den Prüfstand gestellt werden. Am Standort Krefeld pochen die Beschäftigten nun auf Investitionen, die den Erhalt des verbleibenden Kaltwalzwerks sichern sollen.

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