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Ordnungskräfte kontrollieren Ausgangssperre und „Querdenker“-Demo in Krefeld

Corona in Krefeld : Ordnungskräfte kontrollieren Ausgangssperre und „Querdenker“-Demo in Krefeld

Die Ordnungskräfte haben am Montag die Ausgangssperre und eine „Querdenker“-Demo kontrolliert. Es gab mehrere Verstöße gegen die aktuellen Corona-Regeln.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat am Montagabend die erstmals geltende Ausgangssperre überwacht. Zwischen 21 Uhr bis 5 Uhr hielten sich nur wenige Personen im öffentlichen Raum auf, teilte die Stadt mit.

In 80 Fällen nannten Passanten auf Nachfrage gewichtige Gründe, die den Ausgang rechtfertigten, zum Beispiel berufliche Verpflichtungen. 51 weitere Personen wurden mündlich verwarnt, weil sie keinen ausreichenden Grund angeben konnten. Drei Bürger, die allesamt um 2 Uhr nachts auf dem Theaterplatz angetroffen wurden, müssen jeweils 250 Euro zahlen. Sie beriefen sich darauf, nichts von der Ausgangssperre gewusst zu haben, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Gegen 24 Uhr wurde der KOD zur Unterstützung ins Helios-Klinikum gerufen. Eine 33-jährige Frau zeigte zunächst keine Bereitschaft, sich aufgrund ihres positiven Corona-Befunds in häusliche Quarantäne zu begeben. Nachdem ihr die Rechtsfolgen eines Verstoßes benannt wurden, zeigte sich die Frau einsichtig. Die weitere Einhaltung der Quarantäne wird durch Nachkontrollen überwacht. Insgesamt wurden am Montag zehn weitere Quarantänefälle kontrolliert. Es wurden keine Verstöße festgestellt.

Auch die sogenannten Querdenker beschäftigten am Montag die Ordnungskräfte und die Polizei. Von 19 Uhr bis 20.20 Uhr versammelten sie sich auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs und zogen zwischenzeitlich durch die südliche Innenstadt. Der Ordnungsdienst wies während des Umzugs insgesamt 40 Mal auf die Corona-Maßnahmen hin, weil Abstände nicht eingehalten und Masken nicht korrekt getragen wurden. Fünf Bußgeldverfahren wurden eingeleitet.

(red)