Beschäftigte äußern sich zur Lage ÖPNV-Streik in Krefeld: „Noch mehr geht einfach nicht“

Krefeld · Der Streik im ÖPNV hat auch in Krefeld für Einschränkungen gesorgt. Doch wie sehen die Beschäftigten die Lage? Unser Autor hat einige am Betriebshof getroffen.

 Am Freitag wurde für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV gestreikt – hier auf dem SWK-Betriebshof an der St.-Töniser-Straße.

Am Freitag wurde für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV gestreikt – hier auf dem SWK-Betriebshof an der St.-Töniser-Straße.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Da staunte der Autor dieser Zeilen am frühen Freitagmorgen nicht schlecht, als er auf dem Weg zur Verdi-Kundgebung auf dem Betriebshof der Stadtwerke Krefeld von einem Linienbus der SWK überholt wurde. Trotz des angekündigten Streiks im Öffentlichen-Personennahverkehr (ÖPNV) fuhren auf den Straßenbahnlinien in der Seidenstadt Busse, die SWK schalteten sozusagen in den Notfall-Modus. Ein Zustand, in dem sich die Bus- und Bahnfahrerinnen des Krefelder Verkehrsunternehmens nach eigenen Angaben bereits seit Monaten befinden: „Der Job ist hart und fordernd, wir machen bereits Überstunden, aber noch mehr geht einfach nicht“, erklären Stephan Kunde, Monir Rahbaz und Sascha Schwalenstöcker, Bus- und Bahnfahrer in Diensten der SWK.