Verkehr: Ölspur in Krefeld sorgt für Stau auf der A57

Verkehr: Ölspur in Krefeld sorgt für Stau auf der A57

Hydraulik-Schlauch war geplatzt. Das hatte große Auswirkungen auf den Berufsverkehr.

Eine Ölspur im Krefelder Stadtgebiet hat am Donnerstagmorgen den Berufsverkehr auf der Autobahn 57 ausgebremst: Zehn Kilometer Stau meldete der WDR auf der Bahn in Richtung Köln vor Krefeld-Oppum meldete um 7 Uhr – Tendenz steigend. Mehr als eine halbe Stunde länger als sonst mussten Pendler einplanen. Gegen 9 Uhr entspannte sich die Situation dann langsam.

Autobahnauffahrt Oppum
musste gesperrt werden

Grund war laut der zuständigen Autobahnpolizei eine Ölspur auf Krefelder Stadtgebiet: Wegen des ausgelaufenen Schmierstoffes musste die Autobahnabfahrt Oppum am Morgen gesperrt werden, so die Beamten. Auch die Auffahrt wurde gesperrt. Das wirkte sich natürlich auch auf die Autobahn aus. Doch was war passiert? Ein Hydraulik-Schlauch eines Streufahrzeugs sei geplatzt, erklärte die Polizei auf WZ-Nachfrage. In Krefeld selbst waren die Auswirkungen des Unfalls fast größer als auf der Autobahn: Drei Kreuzungen mussten am gesperrt werden, darunter die Kreuzungen Hauptstraße/Untergath und Hauptstraße/Heinrich-Malina-Straße: „Vor Ort herrscht Chaos“, sagte eine Polizeisprecherin. Erst gegen 12.40 Uhr konnten die Sperrungen dann aufgehoben werden.

Nächstes Hindernis
lässt nicht lange auf sich warten

Wer aus dem Stau vor Krefeld übrigens raus war, und sich auf freie Fahrt freute, traf nach halb acht bereits kurz dahinter direkt auf den nächsten: Zwischen Köln-Worringen und Kreuz Köln-Nord wurden um 7.30 Uhr sechs Kilometer gemeldet, ebenfalls eine halbe Stunde mehr musste man auf diesem Teilstück rechnen. Grund hierfür war laut WDR ein Unfall. Auch hier entspannte sich die Situation erst nach 8.30 Uhr.

(paho/ger)
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