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NS-Zeit soll greifbarer für Besucher werden

NS-Zeit soll greifbarer für Besucher werden

Jahresversammlung: Neue Leiterin der Villa Merländer stellt Pläne für Zukunft vor. Schupetta bleibt.

Cracau. Die wissenschaftliche Auswertung des Briefnachlasses von KPD-Mitglied Heinrich Plum und die noch laufende Arbeit an der Datenbank „Jüdische Krefelder 1933-1945“ sind zwei wichtige Projekte, die der Verein Villa Merländer jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung präsentiert hat.

NS-Zeit soll greifbarer für Besucher werden
Foto: Archiv Dirk Jochmann

Sandra Franz, neue Leiterin der NS-Dokumentationsstelle

Vereinsvorsitzende Barbara Behr, Ingrid Schupetta, die bisherige Leiterin der NS-Dokumentationsstelle und Geschäftsführerin des Vereins sowie Sandra Franz, neue Leiterin der Dokumentationsstelle und künftige Vereins-Geschäftsführerin, stellten Leistungen und Projekte der vergangenen zwölf Monate vor.

Sandra Franz sprach über ihre Pläne für die Zukunft der NS-Dokumentationsstelle, die eine Ausweitung des pädagogischen Angebotes beinhalten sowie ein breitgefächertes Veranstaltungsangebot. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Durchführung von weiteren Forschungsprojekten. „Ich möchte auf den bestehenden Standbeinen aufbauen und weitere hinzufügen“, sagt Franz. „Die Forschungsarbeit der Institution soll stärker ins Zentrum rücken, ebenso sollen die Veranstaltungsangebote das Haus für noch mehr Besucher attraktiv machen.“

Sibylle Kühne-Franken gab einen detaillierten Überblick zum aktuellen Stand des Stolperstein-Projektes in der Stadt, welches sie mit hohem persönlichem Engagement in Zusammenarbeit mit der NS-Dokumentationsstelle betreut.

Ingrid Schupetta wird weiterhin als Beisitzerin im Vereinsvorstand mitarbeiten. Neu im Vorstand ist Claudia Flümann, während Gerda Schnell künftig der Vorsitzenden Barbara Behr als Stellvertreterin zur Seite steht. Red