Durchsuchungen Verdacht auf Corona-Soforthilfe-Betrug: Polizei Krefeld im Kreis Kleve im Einsatz

Krefeld · Die Krefelder Polizei ist am Freitagmorgen an Durchsuchungen im Kreis Kleve beteiligt. Es geht um Betrug in Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen des Landes NRW.

 Die Krefelder Polizei ist an Durchsuchungen im Kreis Kleve beteiligt. Es geht um mutmaßlichen Betrug in Zusammenhang mit Corona-Hilfen.

Die Krefelder Polizei ist an Durchsuchungen im Kreis Kleve beteiligt. Es geht um mutmaßlichen Betrug in Zusammenhang mit Corona-Hilfen.

Foto: picture alliance / dpa/Friso Gentsch

Die Krefelder Polizei hat am Freitagmorgen an der Durchsuchungen mehrerer Objekte im Kreis Kleve teilgenommen. Es geht um Betrug in Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen des Landes NRW, erklärte Polizeisprecherin Karin Kretzer unserer Redaktion. „Die Maßnahmen resultieren aus diversen Strafanzeigen von Geldinstituten sowie der Bezirksregierung Düsseldorf wegen Subventionsbetrugs“, teilte Kretzer am Freitagmorgen mit.

Die Beschuldigten sollen mit unwahren Angaben Soforthilfen beantragt und entsprechende Zahlungen erschlichen haben. Es habe Strafanzeigen von Geldinstituten und der Bezirksregierung Düsseldorf gegeben. Der Einsatz habe am Freitagmorgen um 7 Uhr begonnen. Es sei bei einer ersten Aktion um zehn Objekte mit insgesamt 15 Beschuldigten in Rees, Goch, Emmerich, Issum, Geldern und Wachtendonk gegangen, teilte die Polizei später mit.

„EK Goldfinger“ der Polizei Krefeld bearbeitet Fälle von Corona-Soforthilfe-Betrug

Und weiter:„Nach jetzigem Stand konnten im Vorfeld durch Kontopfändungen in acht Fällen bereits 66.500 Euro von einem aktuell errechneten Gesamtschaden in Höhe von 72.000 Euro gesichert werden.“ An der Aktion seien insgesamt 20 Polizeibeamte und zwei Staatsanwälte beteiligt gewesen. Die „EK Goldfinger“ bearbeite im Polizeipräsidium Krefeld seit Mitte Mai Fälle des Subventionsbetruges im Zusammenhang mit unberechtigten Corona-Soforthilfe-Anträgen. In diesem Zusammenhang gebe es weitere Verfahren.

(pasch)
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