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Neue Spielzeit: Die Pinguine als Experiment

Neue Spielzeit : Die Pinguine als Experiment

Die Pinguine gingen wohl nie mit einer so unerfahrenen Mannschaft in eine DEL-Spielzeit wie in diesem Jahr. Der Umbruch innerhalb des Teams, aber auch im gesamten Verein war heftig.

Möge man eine Prognose für die Saison der Krefeld Pinguine abgeben, es fiele einem nicht leicht, optimistisch in diese Spielzeit zu gehen. Die Pinguine gingen wohl nie mit einer so unerfahrenen Mannschaft in eine DEL-Spielzeit wie in diesem Jahr. Der Umbruch innerhalb des Teams, aber auch im gesamten Verein war heftig.

Auf allen Ebenen wurde ein irgendwie gearteter Verjüngungsprozess eingeleitet. Im besten Fall steht am Ende dieses Projektes wirklich eine langfristige Weiterentwicklung des gesamten Vereins. Ob dies gelingt, hängt nicht unwesentlich aber auch vom sportlichen Erfolg ab. Dass dieser in der aktuellen Saison nur eine untergeordnete Rolle spielen wird, scheint beim Blick auf den Pinguine-Kader schon fast zwangsläufig. Ob der Einsatz von Talenten wie Alexander Blank oder Maciej Rutkowski jetzt wirklich der oft versprochene Plan ist, auf die eigene Jugend zu setzen, oder doch nur eine von vielen Verzweiflungshandlungen der vergangenen Monate, wird sich erst nach dieser Saison zeigen.

Wenn die Punkte vergeben und das Gros der Importspieler wieder abgereist sind, muss Geschäftsführer Sergey Saveljev ein Fazit ziehen. Ist der eingeschlagene Weg der richtige? Welche Talente kommen noch nach? Kann man langfristig einen deutschen Unterbau etablieren, der DEL-Niveau hat ? Und wie kann man auf mittelfristige Sicht ein Team entwickeln, das dauerhaft um die Play-offs mitspielt? Fragen, an denen viele Vorgänger von Saveljev gescheitert sind.