Stadt-Finanzen Krefelds Finanzlage: Stadt und ZGM müssen sparen – auch bei Bauprojekten

Krefeld · Kämmerer Ulrich Cyprian und ZGM-Chef Rachid Jaghou legen aktuelle Zahlen beziehungsweise die Finanzplanung für 2024 vor – und kündigen auch Einschnitte an.

Ab 2026/2027 soll das Theater umfassend saniert werden, 2022 plante die Stadt mit Kosten von etwa 72 Millionen Euro.

Ab 2026/2027 soll das Theater umfassend saniert werden, 2022 plante die Stadt mit Kosten von etwa 72 Millionen Euro.

Foto: Jochmann, Dirk (dj)

Die Stadt Krefeld steckt in finanziellen Schwierigkeiten – so wie sehr viele andere Städte, Bundesländer und der Bund. Immerhin gestaltet sich die Haushaltslage zum Jahresende hin ein wenig besser als im Laufe des Jahres befürchtet. So soll das Jahr 2023 im laufenden Verwaltungshaushalt mit einem Minus von 25,2 Millionen Euro abschließen, das geht aus der Prognose hervor, die Kämmerer Ulrich Cyprian am Donnerstag dem Finanzausschuss vorlegte. Weil davon auch noch aus 2022 übertragene Ermächtigungen in höhe von 17,4 Millionen Euro abgezogen werden können, blieben unterm Strich Miese von 7,8 Mio. übrig. Cyprian optimistisch: „Aktuell rechne ich damit, dass wir auch diesen Negativbetrag noch ausgleichen können.“