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Mit 150 km/h durch Krefeld: 29-Jähriger flüchtet vor der Polizei

Mit 150 km/h durch Krefeld : 29-Jähriger liefert sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei

Ein Mann hat sich am Montagmorgen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei in Krefeld geliefert. Bei der Festnahme verletzte sich einer der Polizisten

Am 28. Dezember 2020 gegen 3 Uhr fiel der Polizei ein Auto auf der Friedrichstraße in Krefeld auf. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, flüchtete er in seinem BMW, teilte die Polizei mit. Auf dem Frankenring/Am Westbahnhof, stoppte er sein Auto kurzzeitig, fuhr jedoch mit sehr hoher Geschwindigkeit davon, als die Beamten ausstiegen, um ihn zu kontrollieren. Bei seiner Flucht ignorierte er mehrere rote Ampeln. Die Polizei setzte mehrere Streifenwagen ein, um ihn zu schnappen.

Aus Sicherheitsgründen brachen sie die Verfolgung jedoch nach einigen Minuten ab. Der Fahrer soll zeitweise mit schätzungsweise mehr als 150 Kilometern pro Stunde innerorts unterwegs gewesen sein.

Im Rahmen der Fahndung wurde der 29-Jährige in St. Tönis auf der Krefelder Straße/Biwak von Beamten der Polizei Viersen angehalten. Bei der Festnahme schlugen die Beamten eine Autoscheibe ein. Dabei verletzte sich ein Beamter leicht an der Hand.

Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein und das Auto wurden sichergestellt. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren. Die Ermittlungen, auch zum Motiv seiner Flucht vor der Polizei, dauern an.

(red)