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Mehr Corona-Lockerungen in Krefeld? Stadt will NRW-Modellkommune sein

Corona-Pandemie : Mehr Öffnungen in Krefeld? Stadt will NRW-Modellkommune werden

Mal wieder eine Veranstaltung besuchen oder essen gehen? NRW will mit Modellregionen Corona-Öffnungen erproben. Auch Krefeld hat sich nun beworben.

Eine Reihe von Städten und Kreisen hat sich beim Land NRW offiziell als Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen beworben - nun reiht sich auch Krefeld ein. Oberbürgermeister Frank Meyer habe dazu an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sowie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart geschrieben und für Krefeld als eine solche Modellkommune geworben. „Die Stadt Krefeld sieht in dem Modellprojekt die große Chance, die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung einer konsequenten Teststrategie zu erproben“, wird Meyer in einer Mitteilung der Stadt am Donnerstag zitiert.

Aktuell gelten noch strenge Corona-Regeln in Krefeld

Gleichzeitig wurde aber auch betont, dass aktuell auch in Krefeld noch strenge Regeln im verlängerten Corona-Lockdown gelten: Gegenwärtig laute das „oberste Gebot für alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin, die Kontakte zu reduzieren und die Corona- Regeln einzuhalten. Nur so kann diese dritte Welle in der Pandemie schnell gebremst werden“, so Meyer auch angesichts der aktuell in Krefeld noch deutlich zu hohen Sieben-Tage-Inzidenz.

„Durch die Impfungen und die Testmöglichkeiten gelangen wir aber hoffentlich bald in eine Phase, in der wir Lockerungen wagen können“, wird Meyer weiter zitiert.

Nordrhein-Westfalen will mit etwa einem halben Dutzend Modellregionen Öffnungen coronabedingter Einschränkungen mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzepten erproben. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag angekündigt. Die Landesregierung werde solche befristeten Projekte „schnell nach Ostern möglich machen“, sagte Laschet.

(red/dpa)