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Zehn Fußball-Teams in Krefeld spielen um den Titel das Hallen-Stadtmeisters

Fußball : Wer setzt sich die Krone des Hallen-Fußball-Königs auf?

Am Samstag steigt die Endrunde in der Halle Glockenspitz – so stehen die Chancen der Teams.

Zwischen Weihnachten und Neujahr steht für die Krefelder Fußballer am Samstag (13 Uhr) das letzte Highlight im Jahr 2018 auf dem Spielplan. Aus den 20 teilnehmenden Teams haben sich in der Vorrunde die zehn besten für das Endturnier qualifiziert, in der Halle Glockenspitz geht es am Samstag um die Krone des Hallenstadtmeisters. Mannschaften aus vier verschiedenen Ligen treten an, Spannung ist vorprogrammiert. Wie schon in der letzten Woche verzichtet Gastgeber und Titelverteidiger Linner SV auf das Aufstellen einer Bande, zudem wird mit einem Futsal-Ball gespielt.

Die Top-Favoriten

Die ranghöchsten Teams sind wenig überraschend auch die Favoriten auf den Titel. Die beiden Landesligisten Teutonia St. Tönis und der TSV Meerbusch haben ebenso in der Vorrunde ihre Gruppe gewonnen als auch Bezirksligist VfL Tönisberg. Das Trio geht als Favorit ins Rennen, die Teutonia St. Tönis hat sich nach einer tadellosen Vorrunde mit vier Siegen und 22:0-Toren als heißester Titelkandidat präsentiert. Trainer Bekim Kastrati wird erneut einen Mix aus erster und zweiter Mannschaft ins Rennen schicken, kann dabei auch auf Torjäger Burhan Sahin zählen. „Er spielt unglaublich gerne in der Halle“, sagt Kastrati und meint: „Die Jungs sollen sich bewegen und Spaß haben, darauf kommt es in der Halle an. Was am Ende dabei herauskommt ist zweitrangig.“ In Gruppe A treffen die Teutonia und Tönisberg im letzten Gruppenspiel aufeinander, Meerbusch führt die Gruppe B an.

Die Überraschungs-Teams

Der Titelverteidiger Linner SV zeigte nach seinem Überraschungs-Coup im letzten Jahr auch in der Vorrunde, dass mit ihm zu rechnen ist. Die Linner gewannen die ausgeglichene Gruppe D, spielen in der Endrunde zudem in der vom Papier her etwas leichteren Gruppe B. Der erneute Einzug ins Halbfinale ist möglich, der erste Vorsitzende Ralf Krings sagt: „Wir sind nicht der Favorit und hatten viele Abgänge. Wir müssen schauen, was für uns möglich ist.“ Dahinter kämpft auch B-Ligist SV St. Tönis um das Halbfinale, zudem zählt auch SuS Krefeld zum erweiterten Kreis der Favoriten. In der stark besetzten Gruppe B setzten sie sich unter anderem gegen den Bezirksligisten VfB Uerdingen durch.

Die Außenseiter

Die Halle hat ihre eigenen Gesetze. Durch die fehlende Bande wird das Spiel-Tempo wohl erneut etwas langsamer werden. Die Chance für die Außenseiter liegt in einer stabilen Defensive und einem schnellen Umschaltspiel. Die B-Ligisten SV Oppum und CSV Marathon wurden in der Vorrunde jeweils Gruppendritter, profitieren dabei vom schlechteren Torverhältnis der anderen Gruppen. Auch für A-Ligist Hellas Krefeld und B-Ligist VfR Krefeld wird der Einzug ins Halbfinale ein hartes Stück Arbeit. Beide wurden Gruppenzweiter, der VfR Krefeld überraschte jedoch indem er in der Vorrunde den Bezirksligisten VfL Tönisberg mit 3:2 besiegte.