Fußball: Yayla sponsert auch den KFC

Fußball : Yayla sponsert auch den KFC

Der Lebensmittel-Produzent unterstützt nach den Krefeld Pinguinen nun auch die Drittliga-Fußballer.

Häppchen nach Art des Hauses stehen auf dem Tisch. Frische Lebensmittel sind das Geschäftsfeld der Yayla-Türk GmbH in Bockum an der Emil-Schäfer-Straße. Und der Sport hat es dem Krefelder Unternehmen besonders angetan. Bei den Krefeld Pinguinen ist die Firma bereits ein enger Partner. Nun auch beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. Und damit soll noch nicht Schluss sein, auch wenn das Unternehmen am Dienstag Spekulationen nach Ausweitung des Engagements in der Krefelder Sportlandschaft nicht kommentieren will, und auch nicht die Höhe des finanziellen Investments nennt.

Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre abgeschlossen

Das Engagement soll dem Vernehmen nach auf dem gleichen hohen Level liegen wie bei den Krefeld Pinguinen. „Wir wollen den Zusammenhalt und die Gemeinschaft stärken“, sagt eine Yayla-Sprecherin. Kulturen verbinden, einen Mehrwert schaffen. KFC-Aufsichtsrat und SPD-Ratsherr Mustafa Ertürk sagt: „Ich wünsche mir, dass es ein gutes Beispiel für Krefeld ist, dass auch andere Unternehmen sich anschließen.“ Die Kooperation als Premiumpartner soll erst einmal drei Jahre dauern. Club-Sprecher Jan Filipzik sagt: „Es ist sehr schön, dass es ein lokaler Partner geworden ist. Es wird den Verein voranbringen. Der KFC ist sportlich wieder da, wir werden auch wieder mehr von Sponsoren wahrgenommen als noch in der Regionalliga.“

Der Lebensmittelvertrieb wurde 1979 in Marl gegründet, zog 1981 nach Krefeld und beschäftigt heute 76 Mitarbeiter. Vor allem sind es frische Milch- und Fleischprodukte, mit denen die Yayla GmbH auf den Markt geht, seit fast 40 Jahren arbeite sie mit ihren Herstellern eng zusammen. Yayla ist Trikotsponsor des neu gegründeten E-Sport-Teamsetting, erklärt Managerin Tülay Yildiz Ünal.

Yayla ist Trikotsponsor des neugegründeten E-Sport-Teams

Ob die Waren nun auch über den Duisburger Caterer im MSV-Stadion verkauft werden, wo der KFC die gesamte Saison seine Heimspiele austragen wird, sei denkbar, aber noch nicht entschieden, hieß es bei der Vorstellung. Das Unternehmen erhält unter anderem eine große Werbebande an der Außenlinie, füllt mit einer Plane den Mittelkreis aus und wird mit zwei Aufklebern auf dem Mannschaftsbus zu sehen sein. Zudem wird es Trikotsponsor des E-Sport-Teams.

Wenige Kilometer entfernt hat die Mannschaft am Dienstag gleich zweifach trainiert. Kraftübungen am Morgen, Fußball-spezifisches Training am Nachmittag. Zudem wurden ein paar neue Fitnessgeräte in die Katakomben der Grotenburg geliefert. Auch Johannes Dörfler, der zuletzt mit erhöhten Entzündungswerten ausgefallen war, ist wieder zurück, genau wie Dennis Daube, dem der Rücken am Wochenende schmerzte. Nur Neuzugang Lukas Schelenz versäumte das Training. Er meldete sich mit Magen-Darm-Beschwerden ab, besuchte lieber einen Arzt. Trainer Stefan Krämer glaubte am Dienstagmittag nicht mehr an Zukäufe für den Kader bis zum 31. August: „Stand jetzt, gehe ich davon aus, dass am kommenden Montag alles so ist wie jetzt.“

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