Wieder ein Frust-Wochenende für die U 23 des KEV

Eishockey : Wieder ein Frust-Wochenende für die U 23 des KEV

Das Oberligateam von Trainer Elmar Schmitz verliert das Derby in Herne vor 1228 Zuschauern mit 2:6.

Die U 23 des KEV hat das nächste Wochenende ohne Punktgewinn hinter sich. Am Sonntagabend gab es in Herne vor 1228 Zuschauern die befürchtete 2:6-Niederlage (0:1, 1:3, 1:2). Auch am Freitag hatte der KEV sein Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle mit 3:6 (1:3, 2:2, 0:1) verloren.

KEV-Trainer Elmar Schmitz hatte sein Team vor dem Spiel in Herne nochmals an die tollen Erfolge vor sechs Wochen beim Oberliga-Vorbereitungsturnier erinnert. „Damals habt ihr so stark gespielt“, versuchte er seine Spieler zu motivieren. Damals hatte der KEV in Herne nach überzeugenden Siegen gegen Halle und Herne den Pokal gewonnen.

Inzwischen haben die damaligen Gegner aufgeholt. Herne drückte den KEV von Anfang an in die Defensive, und so gab es das 0:1 schon nach acht Minuten und die nächsten beiden Gegentreffer innerhalb von 55 Sekunden zu Beginn des zweiten Drittels. Erneut musste der KEV einem hohen Rückstand hinterherlaufen. Zu allem Pech nutzte Herne in der 40. Minute auch noch eine Strafzeit in Überzahl zum 4:1. Zuvor hatte Tom-Eric Bappert zum 1:3 in der 29. Minute getroffen. Kurz vor Schluss gelang Stefan Traut noch der zweite Treffer für den KEV zum am Ende aber enttäuschenden 2:6-Endstand.

KEV-Trainer Elmar Schmitz hat seinen Optimismus und Glauben an die U 23 vor diesem Wochenende nicht verloren. Vor dem Spiel am Freitagabend war ihm schon klar, dass sein junges Team wegen des gleichzeitig stattfindenden Spiels der Pinguine in der leeren Rheinlandhalle spielen musste vor nur 37 zahlenden Besuchern. „Gegen Halle geht es gegen eine Mannschaft, die als Mitfavorit auf den Titel in der Oberliga gehandelt wird. Bei uns muss daher alles passen,“ hatte der Trainer vor dem Spiel gesagt. Nichts passte. Nach nicht einmal fünf Minuten stand es 0:2, auch wenn Matteo Stöhr in der 16. Minute gegen die sehr starken Hallenser zum 1:3 getroffen hatte.

Zu Beginn des Mitteldrittels gab es wieder gedankliche Aussetzer beim KEV bis zur 25. Minute – 1:5. Da hatte Elmar Schmitz genug, holte sein Team zu einer Auszeit zusammen und wechselte Ennio Albrecht für Sebastian Staudt als Torwart ein. Es wirkte. Matteo Stöhr (26.) und Michael Jamieson (38.) trafen zum 3:5. Im Schlussdrittel war der KEV sehr bemüht, traf aber nicht mehr, Halle aber schon – 3:6.

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