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Wasserballerinnen des SV Bayer Uerdingen müssen nach Berlin

Wasserball : Wasserballerinnen müssen nach Berlin

Das Team hat harte Tage hinter sich - auch wegen eines zweifelhaften Corona-Tests.

Der chaotische Saisonstart steckt den Wasserballerinnen des SV Bayer Uerdingen 08 noch in den Knochen. In der Vorwoche sollte die Mannschaft von Trainer George Triantafyllou eigentlich in Hannover die neue Spielzeit beginnen, doch ein fehlerhafter Corona-Test machte den Bayer-Damen einen Strich durch die Rechnung. Trainer Triantafyllou wurde zunächst positiv getestet, wenig später fiel der zweite Test aber negativ aus. Der DSV hatte das Turnier zu diesem Zeitpunkt aber bereits abgesagt. Dem Chaos bedingt befindet sich das Team seitdem im Zwiespalt, wie Aylin Fry erklärt: „Es war sehr stressig für uns und einige sind auch aufgrund der steigenden Zahlen unsicherer geworden.“

Zum Turnier nach Berlin reist Bayer daher nicht in der Top-Besetzung an, einige Spielerinnen verzichten auf das Vorrunden-Turnier und legen den Fokus bereits jetzt auf die Playoff-Spiele Ende Mai. „Wir müssen schauen, ob wir 13 Leute zusammenkriegen. Es wird ein hartes Wochenende, aber wir versuchen das beste draus zu machen“, sagt Fry. Neben den Wasserfreunden aus Spandau spielen die Uerdingerinnen auch gegen die Damen von Waspo Hannover.

Derweil reisen die Bayer-Herren nach drei Siegen aus drei Spielen zum Rückrunden-Turnier der Gruppe C nach Würzburg und wollen an die starken Leistungen von vor einer Woche anknüpfen. In Gruppe D starten die Herren der SV Krefeld’72 nach monatelanger Pause in der Bundesliga und bekommen es in der Hansestadt neben Gastgeber Poseidon Hamburg auch mit den Teams des Duisburger SV und des SV Weiden zu tun.