Wasserball-Derby in Krefeld geht an die SVK

Wasserball : SVK düpiert Bayer 08

Die Wasserballer feiern dank einer geschlossenen Teamleistung einen ungefährdeten 7:3-Derbysieg.

Derbysieg für die SV Krefeld ’72: Im Duell mit dem Lokalrivalen SV Bayer Uerdingen 08 feierte die SVK in der Wasserball-Bundesliga, B-Gruppe, einen deutlichen 7:3-Heimsieg. Der SV Bayer war harmlos, die SVK hingegen hat aus den Fehlern der letzten Wochen gelernt, zeigte lange eine konstant gute Leistung. Während es für die Krefelder im vierten Saisonspiel der erste Sieg war, rutscht der SV Bayer nach der zweiten Niederlage in Folge tiefer in die Krise. Uerdingen-Trainer Milos Sekulic war bedient: „Wir haben nicht ins Spiel gefunden, unsere schlechteste Saisonleistung abgeliefert. Die Leidenschaft hat gefehlt, die Niederlage schmerzt.“

Spielertrainer Dusan Dragic und Roland Tatar brachten Gastgeber SVK im ersten Viertel in Führung, der SV Bayer hatte jedoch eine Antwort parat. Im letzten Angriff des Viertels verkürzte Simon Freisem, kurz darauf traf Mateja Loncaric in Überzahl zum 2:2. Anschließend spielte sich die SVK jedoch in einen Rausch, der SV Bayer konnte defensiv wie offensiv nicht mithalten. Erneut Dragic brachte die Krefelder noch vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel stellten der Ex-Uerdinger Vuk Jelaca und Yannik Zilken mit zwei Treffern auf 6:2. Anders als zuletzt behielten die Gastgeber nun die Ordnung, ließen Uerdingen nicht mehr ins Spiel kommen. Torhüter Leo Vogel parierte ein ums andere Mal stark. Stürmer Janek Neuhaus sagt: „In Derbys entscheidet oft, wer im Spiel den größeren Willen zeigt. Das waren eindeutig wir. Wir haben gezeigt, welche Leistung wir bringen können, haben unseren Einsatz mit einem Sieg belohnt.“

Bayer-Damen gelingt ein Start nach Maß mit einem 14:8-Erfolg

Derweil haben die Damen des SV Bayer einen Start nach Maß hingelegt. Das Team um Trainer George Triantafyllou gewann das erste Saisonspiel gegen BW Bochum mit 14:8. Nach einem ausgeglichenen Start zogen die Uerdingerinnen nach der Pause davon. Aylin Fry erzielte vier Tore, Sophia Eggert drei. Die Zugänge Gesa und Ira Deike trafen jeweils doppelt.

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