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Wasserball: Bayer-Damen kämpfen um den Titel

Wasserball : Wasserball: Bayer-Damen kämpfen um den Titel

Alles ist angerichtet für den finalen Showdown. Im Endspiel um die Meisterschaft der Wasserball Damen-Bundesliga trifft der SV Bayer Uerdingen 08 wie erwartet auf die Wasserfreunde Spandau aus Berlin.

Beide Teams sind seit einigen Jahren das Nonplusultra im weiblichen Wasserballsport, die Finalpaarung somit die logische Schlussfolgerung. Nach einer durchaus chaotischen Corona-Saison, in der auch Bayer nicht von Spielabsagen verschont blieb, fiebert Trainer George Triantafyllou nun der Entscheidung herbei: „Diese verrückte Saison geht in den nächsten zwei Wochen endlich zu Ende und wir sind sehr glücklich, dass wir es unter den erschwerten Bedingungen ins Finale geschafft haben.“

In der Halbfinal-Serie ließen beide Teams ihren Konkurrentinnen keine Chance. Uerdingen gewann zweimal deutlich gegen die Waspo Hannover, Berlin machte mit den Damen aus Bochum ebenfalls kurzen Prozess.

Die Vorzeichen vor den Finalspielen sind ausgeglichen

In der Neuauflage des Endspiels von 2019 sind die Vorzeichen nun ausgeglichen, als Titelverteidiger hat Spandau die leichte Favoritenrolle auf ihrer Seite. Damals hatte der amtierende Meister in einer dramatischen Finalserie die Oberhand, drehte nach einem Bayer-Sieg in Berlin das Duell in Uerdingen noch um und gewann mit 2:1. Im letzten Jahr wurde die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen. Am Samstag (16.30 Uhr) steigt Spiel eins nun erneut im Krefelder Aquadome, Spiel zwei und ein mögliches Spiel drei finden am kommenden Wochenende in der Hauptstadt statt. „Die Mannschaft hat es verdient, im Finale zu stehen und zu gewinnen, sie haben hart dafür trainiert. Wir sind uns aber auch im Kklaren darüber, dass unsere Gegner eine sehr starke und komplexe Mannschaft haben“, sagt Triantafyllou, der vor allem die eigene Einstellung für ausschlaggebend sieht: „Wir müssen mutig und mit möglichst wenigen Fehlern spielen, da auf diesem Niveau jeder Fehler das Spiel beeinflussen kann.“ Nationalspielerin Isa Deike meint: „Ich erwarte ein spannendes und faires Spiel in eigener Halle. Um das Spiel für uns zu entscheiden, müssen wir unser Bestmögliches ins Wasser bringen, die taktischen Vorgaben umsetzen und mit Spaß und Leidenschaft mit und vor allem füreinander spielen.“

Die beiden direkten Duelle in der Vorrunde gingen mit 17:12 und 15:13 jeweils an das Team aus Spandau, vor allem das zweite Spiel gestaltete sich aber enorm ausgeglichen. Damals mussten die Uerdingerinnen zudem auf einige ihrer Top-Spieler verzichten, nun hat Trainer Triantafyllou alle Damen an Bord. Berlins Top-Spielerin Belen Vosseberg, die in ihrer Jugend viele Jahre in ihrer Heimat Uerdingen spielte, schätzt ein: „In dieser Saison war es gegen Bayer immer relativ ausgeglichen. Ich denke, es werden spannende Spiele.“