Handball Vorster marschieren mit jetzt sieben Siegen durch die Liga

Die Vorster Handballer stellen im Kreis Krefeld-Grenzland das Team der Stunde. Der Landesligist ist nach sieben Spieltagen mit 14:0-Punkten ungeschlagener Tabellenführer und ließ beim 36:25 (18:13)-Erfolg beim TV Beckrath erneut nichts anbrennen.

Das mit jungen Talenten und erfahrenen Spielern gemischte Team von Trainer Samir Muratoglou ist auf dem besten Wege, wegen der Ligenreform des Verbandes, die letztmalig ausgetragene Landesliga-Meisterschaft für sich entscheiden zu können. Allein Verbandsliga-Absteiger Treudeutsch Lank scheint das Zeug zu besitzen, den Vorstern Paroli zu bieten. In Beckrath führten die Gäste bereits in der 28. Minute mit 18:10-Toren ließen bis zum Pausenpfiff ein wenig die Zügel schleifen. Doch bereits sechs Minuten nach dem Seitenwechsel stellte Marcel Schuffelen den alten Acht-Tore-Vorsprung zum 23:15 wieder her. Christoph Dohmen erhöhte sechs Minuten vor dem Schlusspfiff schon zum 34:20-Zwischenstand. Am 25. November kommt es zum Gipfeltreffen in Lank.

St. Töniser Damen müssen sich
mit einem Punkt begnügen

Mit einem 24:24 (15:12)-Unentschieden musste sich Frauen-Regionalligist Turnerschaft St. Tönis gegen den TuS Königsdorf begnügen. Das Team von Trainer David von Essen kassierte 29 Sekunden vor dem Schlusspfiff den Ausgleich, konnte den anschließenden Ballbesitz nicht mehr zum Sieg ummünzen. Trainer von Essen war verärgert: „Wir haben unseren Vier-Tore-Vorsprung einfach nicht über die Zeit gebracht. Das Spiel mussten wir nicht verlieren. Auf der anderen Seite haben wir personell viele Ausfälle kompensieren müssen, so geht das Remis in Ordnung.“

Beim Spitzenteam TV Beyeröhde kassierte Regionalliga-Aufsteiger Adler Königshof eine 22:31 (12:14)-Niederlage und nimmt im Abstiegskampf weiter den vorletzten Tabellenplatz ein. Trainer Joshua Wiesehahn sagt: „Das war erneut eine deutliche Niederlage, doch wir haben im Spiel ein ganz anderes Gesicht als zuletzt gezeigt und eine gute Leistung geboten, verlieren am Ende wegen aber wegen zu vieler einfacher Fehler.“

Ausgerechnet bei den bis dahin nur mit einem Sieg gestarteten Oberliga-Frauen der Bergischen Panther kassierte Aufsteiger VT Kempen mit 20:21 (9:9)-Toren die zweite Saisonniederlage, fällt in der Tabelle weiter zurück. Co-Trainerin Steffi Schuhmacher war enttäuscht: „Das war eine schlechte Leistung, wir haben einfach unsere Torchancen nicht verwertet.“

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