Volmerg ist der Schnellste auf der Hafelsstraße

Radrennen : Volmerg ist der Schnellste auf der Hafelsstraße

Die Radsportler von Staubwolke feiern mehrere Heimsiege bei traditionellem Rennen.

Frederik Volmerg heißt der Sieger des Hauptrennens bei Rund in Fischeln 2019. Der 29-jährige Radsportler des RSC Werne setzte sich in einem Sprint auf der Hafelsstraße knapp vor Justus Erler und Benjamin Sydlik durch und feierte seinen ersten Saisonsieg und seinen ersten Erfolg in Fischeln überhaupt. „Es war ein extrem schnelles Rennen, wie immer in Fischeln“, sagte der Sieger wenig später auf dem Podest: „Die letzte Runde war sehr hektisch, aber ich konnte meine Position halten.“

Neun Runden vor Schluss setzt sich eine Gruppe ab

Neun Runden vor Schluss hatte sich zunächst eine Gruppe von elf Fahrern abgesetzt, wurde wenig später aber wieder eingeholt. Ausreißer hatten es aufgrund des hohen Tempos schwer zu entkommen. Das Feld war in der vorletzten Runde noch zusammen. Im Zielsprint nach 81 Kilometern entschieden wenige Zentimeter.

Marcel Peschges, früher bei Staubwolke aktiv, am Sonntag für Olympia Bünde am Start, leistete viel Führungsarbeit, ging aber leer aus. Bei den Frauen gewann Svenja Betz (RSV Friedenau Steinfurt). Ein Sturz in dieser Konkurrenz hatte eine 15-minütige Unterbrechung zur Folge.

Die Sieger durften sich traditionell bei der Brauerei Königshof mit Bier aufwiegen lassen und dieses mit nach Hause nehmen. Das Hauptrennen am Abend fand jedoch vor spärlicher Kulisse statt. „Ist es nicht ein Trauerspiel, dass so wenige Zuschauer da sind?“ fragte ein Anwohner. Nur etwa 30 Besucher schauten sich im Zielbereich den Sprint an. „Ich kenne das auch noch hier mit mehr Zuschauern“, sagte der Sieger Volmerg.

Für Ausrichter Staubwolke Fischeln gab es trotzdem Grund zur Freude. Der 38-jährige Lars Linden gewann das C-Klasse-Rennen der Amateure. Sein Vereinskamerad Erik Vranken wurde Achter in einem 40er-Feld. Maximilian Eißer siegte bei den Junioren U19. Ole Theilen belegte Platz fünf. Im Fette-Reifen-Rennen der Kinder des Jahrgangs 2010 gewann Leo Mann.

Staubwolke-Chef Markus Besch zeigte sich zufrieden: „Es war ein perfekter Tag. Das macht Vorfreude auf nächstes Jahr.“ Ein geringes Zuschauerinteresse machte er nicht aus: „In der Summe über den Tag hatten wir mehr Zuschauer als im Vorjahr.“

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