Vissers Tor ist zu wenig

A-Kreisligist TSV Bockum lässt gegen den VfL Willich gute Chancen aus und trennt sich von den Gästen mit einem 1:1-Unentschieden.

In der Fußball-Kreisliga A muss sich der TSV Kaldenkirchen mit einem 1:1 gegen den Linner SV begnügen, behält aber die Tabellenführung. Doch die Verfolger rücken näher. Der SV Vorst, der SC Union Nettetal II und die Reserve des VfR Fischeln gewinnen ihre Spiele, sind nur noch einen Punkt vom Spitzenplatz entfernt. Der TuS St. Hubert, Viktoria Anrath und der SC Waldniel II warten auf den ersten Sieg, liegen in der Abstiegszone. Der TSV Bockum und der VfL Willich trennen sich 1:1.

Es war ein flottes Spiel in Bockum, das durch Jan Visser mit 1:0 in Führung ging. Der Bockumer Trainer Andre Rogge hadert nach dem Abpfiff mit der Chancenauswertung seines Teams: „Wir haben die eine oder andere gute Chance zum Sieg leider vergeben. Insgesamt ist es für uns aber ein Punktgewinn.“ Bockums beste Chance zum Siegtreffer hatte Valentin Leven, der einen Lupfer knapp neben das Willicher Tor setzte.

Beim 3:2-Sieg des VfR Fischeln II gegen Viktoria Anrath ragten bei den Fischelnern zwei Spieler heraus. Einer davon war Kevin Schiffers, der für die Heimelf das 1:0 schoss und für das 2:2 verantwortlich war. Zwischenzeitlich drehten die Anrather das Spiel, führten durch die Treffer von Jannis Rippin und David Zischewski mit 2:1. Es lag sogar der dritte Treffer in der Luft. Doch der zweite herausragende Fischelner, Keeper Felix Geerdts, hielt sein Team im Spiel. Trainer Sebastian Suski war voll des Lobes, sagt: „Felix war unser bester Mann und hat toll gehalten.“ Der Siegtreffer zum 3:2 durch einen verwandelten Foulelfmeter von Cihan Özdek in der Nachspielzeit war etwas glücklich. Suski: „Das Spiel war lange ausgeglichen. In der Summe geht der Sieg in Ordnung.“

Einen 6:0-Erfolg feierte der Hülser SV gegen TuS St. Hubert. Die Hülser, die bisher eine durchwachsene Saison erlebten, zeigten eine starke Vorstellung. Tim Lotters, Miguel Oreja und Julian Gröninger legten in Hälfte eins drei Treffer vor. Das war die halbe Miete. Hüls ließ im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen, machte den 6:0-Sieg perfekt.