VfR gehen die Spieler aus

Fischelns Trainer Josef Cherfi hat derzeit mit der Auswahl seiner ersten elf Spieler für eine Oberligapartie keine Mühe. Er stellt einfach auf, wer laufen kann. Das ist Woche für Woche keine schwere Aufgabe, aber auch eine, die die Situation rund um den abstiegsbedrohten VfR gut beschreibt - es fehlt momentan an vielem, auch Konkurrenzdruck.

Im Vergleich zum 1:7-Debakel in Bocholt drohen nun auch Innenverteidiger Philipp Wiegers und Kapitän Kevin Breuer auszufallen, die seit Sonntag angeschlagen sind. Dafür steht Philip Reichardt nach der Gelbsperre wieder zur Verfügung. Ein Mann, der vor allem durch seinen Kampfgeist im Mittelfeld besticht. Ein Mentalitätsspieler. Cherfi: „Er ist ein wichtiger Faktor, um das Zentrum zu stabilisieren.“ Wer neben ihm die Arbeit im defensiven Mittelfeld verrichtet, ließ Cherfi noch offen. Verteidiger Ludwig Asenso, der seit seiner Verpflichtung verletzungsbedingt noch keine Hilfe war, wäre in der aktuellen Lage eine große Bereicherung. Cherfi: „Er macht körperlich einen guten Eindruck. Er ist zweikampfstark und sehr robust. Jemand, der uns helfen könnte.“

Der Gegner VfB Hilden steckt wie die Krefelder im Tabellenkeller. Der VfR darf und will den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht verlieren. Cherfi: „Wir müssen uns wehren, bereit sein, gegenzuhalten. Die Mannschaft muss alles investieren.“ Die Fischelner sind nach wie vor ohne Punktgewinn auf eigenem Platz. Die Hildener haben auswärts in acht Begegnungen einen Sieg geholt. Dabei soll es morgen bleiben. anle

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