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Derby-Countdown: Wieder das Kreuzband: Rückschlag für Kevin Sonneveld

Derby-Countdown : Wieder das Kreuzband: Rückschlag für Kevin Sonneveld

Beim KFC empfiehlt sich Walid Sekkour mit einer guten Leistung gegen Kapellen für das Derby gegen den VfR Fischeln.

Krefeld. Es ist ein Schock für den VfR Fischeln, vor allem aber für Kevin Sonneveld selbst. Diese Diagnose, die der 29-Jährige nun von seinem Arzt zu hören bekam, hatte er doch vor zehn Monaten schon einmal gehört: Erneuter Kreuzbandriss, wieder in dem Knie, in dem er sich die schwere Verletzung in der vergangenen Spielzeit zugezogen hatte. Sonneveld, ein groß gewachsener Athlet mit Torgefahr und Vorbereiter-Qualität im Angriffsspiel der Fischelner, hatte sich in den zurückliegenden Monaten erst mühsam zurückgearbeitet, Schritt für Schritt, mit viel Geduld. Und nun dieser Rückschlag.

„Die Saison ist für ihn erst einmal gelaufen. Er hat sich etwas zurückgezogen, muss die Situation erst einmal verdauen. Er muss gucken, ob und wie er seine Karriere fortsetzt“, sagt sein Trainer Josef Cherfi. Im Einsatz für die Reserve hatte sich Sonneveld jüngst wieder das Knie verdreht. „Die Lücke werden wir nun mit jungen Burschen ausfüllen müssen“, sagt Cherfi.

Beim KFC Uerdingen glückte Walid Sekkour die Rückkehr nach seiner Rotsperre aus dem Auftaktspiel. Der 22-Jährige war beim 3:0 gegen Kapellen auf der linken Seite ein Aktivposten. Das Lob seines Trainers Michael Boris ließ nicht lange auf sich warten: „Er ist ein laufstarker Spieler, macht viele Wege, auch nach hinten.“

Auf der Seite harmoniert Sekkour mit Linksverteidiger und Kapitän Timo Achenbach. Über beide Flügel ging in der ersten Hälfte gegen Kapellen Gefahr aus. Das soll auch am Samstag gegen Fischeln so sein. „Walid konnte in der einen oder anderen Szene besser abspielen. Das muss er noch verbessern“, sagt Boris. Sogar ein Tor wäre ihm beinahe gelungen. Kapellens Keeper aber war mit seinen Händen zur Stelle.