1. NRW
  2. Krefeld
  3. Lokalsport
  4. VfR Fischeln

VfR Fischeln verteilt weiter Geschenke

VfR Fischeln verteilt weiter Geschenke

Auch im Abstiegsduell mit Uedesheim baut das Schlusslicht den Gegner mit Patzern unnötig auf.

Fischeln. Der VfR Fischeln bleibt Letzter der Fußball-Oberliga. Auch im Abstiegsduell mit dem SV Uedesheim bezogen die Grün-Weißen eine 1:4-Niederlage. Ein Resultat, das am Sonntag allerdings dem wahren Kräfteverhältnis der beiden Teams nicht gerecht wurde.

Doch waren es wieder individuelle Fehler, die den Gast im zweiten Durchgang zum Verlierer stempelten. Es war bereits die sechste Niederlage in Serie für den VfR, der sich am Sonntag für seine Mühen mal wieder nicht belohnen konnte.

Trainer Josef Cherfi hatte Christofer Feyen anstelle von Stefan Linser als rechten Verteidiger aufgeboten. Der Rotschopf machte seine Sache gut, ging beherzt in die Zweikämpfe — wie auch seine zehn Kollegen, die mehr Bälle eroberten als zuletzt.

Der VfR zeigte in der ersten Hälfte eine deutlich verbesserte Form als noch beim 2:5 in Oberhausen — stand geordnet und verteidigte aggressiv. Uedesheim hatte in den ersten 45 Minuten keine ernsthafte Torszene. Die etwa 150 Zuschauer sahen Vorteile für das Schlusslicht. Die beste Einschussmöglichkeit der Gäste vergab Kevin Sonneveld, der an Keeper Dustin Gottlebe scheiterte (31.). Der ersehnte Führungstreffer gelang nicht. Zudem musste Kevin Enke verletzt raus.

Jubeln durften dann aber die bis dato verunsicherten Uedesheimer per Doppelschlag. Nach einem Freistoß traf Lukasz Koziatek (48.), nur eine Minute später Adnan Hotic per Elfmeter. Fischeln lag im Hintertreffen und verlor auch noch Stephan Heller, dessen nicht sonderlich hartes Foul von hinten mit der Roten Karte bedacht wurde (56.).

Doch der VfR zeigte Moral, versuchte auch zu zehnt noch den Anschlusstreffer zu erzielen, was tatsächlich gelang. Linser traf nach einer Ecke (78.), doch schon im Gegenzug setzte es den nächsten Nackenschlag für den VfR. Stephan Maas verspielte den Ball am eigenen Strafraum, André Speer sagte danke (81.) Dann lief Andrej Hildenberg dem etwas ausgelaugt wirkenden Maas davon und markierte den Endstand (82.). Uedesheim nahm die Fischelner Geschenke dankbar an. Der VfR fuhr mit leeren Händen nach Hause.

13 Partien bleiben Fischeln noch, um die Wende zu schaffen. Am Ostermontag kommt SW Essen an die Kölner Straße.