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Fischeln testet Spieler aus der zweiten Garde

Fischeln testet Spieler aus der zweiten Garde

Der designierte Absteiger konzentriert sich bereits auf die kommende Saison. Morgen geht es gegen den VfB Homberg.

Fischeln. Sie hatten gehofft, sie hatten gebangt. Doch nach der 0:1-Niederlage der Oberliga-Fußballer gegen den FC Wülfrath mussten auch die letzten Optimisten im Lager des VfR Fischeln einsehen, dass es mit dem Klassenerhalt wohl nichts mehr werden wird. Acht Spieltage vor Saisonende beginnt beim Tabellenletzten nun das Schaulaufen für die kommende Spielzeit. „Der Klassenerhalt ist nur noch theoretisch möglich“, sagt VfR-Trainer Josef Cherfi.

Zehn Punkte Rückstand sind es mittlerweile allein zum 15. Rang. Zwar sind für Fischeln noch 24 Punkte zu holen, doch brachten die vergangenen Auftritte und die mickrigen vier Zähler aus elf Partien in der Rückrunde keine Zuversicht, die Wende noch irgendwie erzwingen zu können. Zumal es Fischeln in dieser Saison auch an der nötigen Konstanz von guten Leistungen mangelt.

Kein Ruhmesblatt ist auch das Angriffsspiel, dem zu oft die Durchschlagskraft fehlt. Da denken die Verantwortlichen lieber pragmatisch. „Wir werden nun Nachwuchsleute und Spieler der zweiten Mannschaft unter Wettkampfbedingen testen, damit sich diese für die kommende Saison empfehlen können“, sagt Cherfi.

Zudem soll die zweite Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga gestärkt werden, die A-Jugend soll den Aufstieg schaffen. Für einen wohl künftigen Landesligisten besitzt der Klub einen ordentlichen Unterbau. Ab dem Sommer will der VfR ein Team mit Perspektive für die nächsten Jahre aufbauen, das bald den Sprung zurück in die Oberliga schaffen kann.

Entscheidungen über das Spielerpersonal sollen ab der kommenden Woche fallen. Freitagabend formierte sich erst noch der neue Vorstand. Klar ist aber, dass die erste Mannschaft ein neues Gesicht bekommen soll. Das Casting kann also schon Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Homberg (11.) beginnen. „Wir werden dennoch kein Spiel abschenken“, verspricht Cherfi.