Oberliga: Der VfR Fischeln schießt sich den Frust von der Seele

Oberliga: Der VfR Fischeln schießt sich den Frust von der Seele

Der Fußball-Oberligist gewinnt nach zuvor drei Niederlagen in Cronenberg mit 5:1.

Krefeld. Der VfR Fischeln hat seine Durststrecke in der Fußball-Oberliga beendet und nach zuletzt drei Niederlagen endlich wieder einen Sieg eingefahren. Beim Cronenberger SC zeigte die Elf um Trainer Josef Cherfi trotz zahlreicher Ausfälle eine couragierte Leistung und gewann auch in der Höhe verdient mit 5:2 (2:0). Cherfi sagt: „Ich bin sehr zufrieden. Unser Ziel war es, endlich wieder drei Punkte zu holen — egal wie. Wir waren über 90 Minuten besser und hätten vorne sogar noch ein, zwei Tore mehr machen können.“ In Damian Raczka, Phillip Wiegers und Kevin Enke fehlte Cherfi ein Großteil seiner Defensive. Phillip Baum kam als Linksverteidiger zu seinem Startelf-Debüt und krönte seine gute Leistung mit dem 3:0 nach einer Ecke.

Im zentralen Mittelfeld begann Ryota Nakaoka. Auch für ihn war es der erste Startelf-Einsatz. Cherfi: „Durch die vielen Ausfälle haben andere die Chance bekommen und es ordentlich gemacht. Es war wichtig für uns zu sehen, dass wir die Ausfälle kompensieren können.“ Nachdem Stefan Linser (6.) und Alexander Lipinski (21.) die Fischelner für eine starke Anfangsphase belohnten, standen die Vorzeichen schnell auf den ersten Dreier nach zuletzt vier sieglosen Spielen. Zum Ende der ersten Halbzeit kam der Gastgeber besser ins Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte zunächst Cronenberg das Geschehen. Doch mitten in die Drangphase der Gastgeber markierte Baum (63.) mit seinem ersten Saisontreffer das 3:0.

Von Cronenberg kam nicht mehr als ein kurzes Aufbäumen, Semih Ergin (76.) und Kevin Breuer (85.) mit einem Strafstoß erzielten den Endstand. tin