Beim VfR Fischeln ist die Luft raus

Im letzten Heimspiel in der Oberliga gibt es eine 3:5-Niederlage gegen Mitabsteiger Vohwinkel und fußballerische Magerkost.

Fischeln-Trainer Josef Cherfi traf nach dem Spiel den Nagel auf den Kopf. „Die Luft ist einfach raus“, sagte der 51-Jährige nach der 3:5-Niederlage gegen den FSV Vohwinkel Wuppertal und beschrieb damit die Situation passend. Das Spiel der beiden Absteiger war in der Tat fußballerische Magerkost und hatte eher den Charakter eines Freundschaftsspiels statt den eines Oberliga-Spiels. Beide Trainer legten nur wenig Wert auf Taktik, dementsprechend offen zeigten sich auch die Defensivreihen. Acht Tore waren die Folge.

Cherfi: „Es wird Zeit, dass der Vorhang fällt. Auch die Leute, die personell noch übrig geblieben sind, können irgendwann nicht mehr. Es ist einfach nicht mehr ausreichend für die Oberliga.“ Auch Co-Trainer Sven Kegel schnürte erneut für eine Halbzeit die Schuhe.

Atsushi Kanahashi hatte die Gäste aus Wuppertal früh mit einem Doppelschlag in Führung gebracht (9./21.). Christian Sadlowski konnte noch vor der Pause verkürzen (29.), ehe erneut Kanahashi seinen Hattrick perfekt machte und zum 3:1 traf (32.). Nach der Halbzeitpause plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Für Vohwinkel traf Shun Terada doppelt (64./77.), Dominik Oehlers (50.) und Robert Norf (89.) erzielten die weiteren Treffer für Fischeln. Zum Abschluss der Saison muss die Cherfi-Elf in der nächsten Woche zum Tabellenführer aus Straelen, diemit der Spvgg Schonnebeck im Zweikampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga kämpfen. „Wir wollen das Spiel so ernsthaft wie möglich antreten“, sagt Cherfi.

Nach dem letzten Saisonspiel sollen dann auch personelle Veränderung bekannt werden. Schon unter der Woche wurde bekannt, dass Fabian Wiegers das Trainerteam in der kommenden Saison unterstützen wird. Zudem wird es einige Neuzugänge geben.

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