1. NRW
  2. Krefeld
  3. Lokalsport
  4. VfR Fischeln

Abstieg des VfR Fischeln so gut wie besiegelt

Abstieg des VfR Fischeln so gut wie besiegelt

Co-Trainer Ralf Rusbült ist nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Wülfrath tief enttäuscht.

Wülfrath. Es sollte mal wieder nicht sein. Nach zwei Partien ohne Niederlage musste sich der Tabellenletzte VfR Fischeln in einem schwachen Abstiegsduell mit dem FC Wülfrath in der Fußball-Oberliga mit 0:1 geschlagen geben. In dem Nachholspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, avancierte der Wülfrather Ivan Simic mit einem Distanzschuss zum 1:0 (76.) zum Mann des Abends. Damit dürfte der Abstieg in die Landesliga für die Krefelder Südstädter so gut wie feststehen. Endgültig ist er allerdings erst dann, wenn feststeht, wie viele Mannschaften absteigen.

VfR-Trainer Josef Cherfi hatte auf mehr Durchschlagskraft gesetzt und in Stefan Linser und Tore Mertens gleich zwei Angreifer aufgeboten. Chris Feyen begann dafür als rechter Verteidiger. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte konnte sich jedoch keine Seite große Vorteile erspielen. Die Gäste standen defensiv sicher und fingen die Wülfrather Angriffe so gut es ging ab. So entwickelte sich im Mittelfeld ein Geplänkel der beiden Teams, die offensiv nur wenig zustande brachten. Die einzige Chance des Durchgangs hatte der Wülfrather Tolga Tokcan nach einer Flanke von links, doch sein Kopfball war zu ungenau.

Auch in der zweiten Hälfte entfachte der VfR zu wenig Durchschlagskraft, um die Gastgeber ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Aber auch Wülfrath blieb offensiv blass. Die 100 Zuschauer sahen insgesamt kein gutes Spiel. Symptomatisch, dass das 1:0 (76.) durch Ivan Simic eine Einzelaktion war. Defensiv waren die Fischelner jedoch auf ihrem Posten, doch für einen Punktgewinn nach einer Schlussoffensive langte es nicht. „Das war eine enttäuschende Vorstellung. Unsere Chancen auf den Klassenerhalt haben sich auf ein Minimum reduziert“, sagte Co-Trainer Ralf Rusbült nach der Partie.

Fischeln: Kohnen — Feyen, Siebe, Hebold, Enke — Killich, Kegel (70. Heller), Sonneveld (70. Lingen), Breuer — Mertens (70. Mazlumovski), Linser