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2:6-Klatsche: Fischeln ist wieder Schlusslicht

2:6-Klatsche: Fischeln ist wieder Schlusslicht

Die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi ist gegen den TV Jahn Hiesfeld am Ende hoffnungslos unterlegen.

Fischeln. Es war ein bitterer Nachmittag für alle Freunde des VfR Fischeln. Im Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld setzte es für den Fußball-Oberligisten eine 2:6-Klatsche, mit der der VfR nach dem 15. Spieltag wieder ans Ende der Tabelle rutschte. Vor allem aber gab den Verantwortlichen zu denken, wie die Gegentore fielen. Nach dem 1:3 aus Fischelner Sicht in der 63. Minute ließ die Gegenwehr spürbar nach.

Und so feierten die Gäste aus Dinslaken noch ein ungeahntes Schützenfest. „Ich bin maßlos enttäuscht. Es gefällt mir überhaupt nicht, dass wir nach dem 1:3 kaum mehr Gegenwehr gezeigt haben“, sagte Trainer Josef Cherfi. VfR-Boss Thomas Schlösser sah einen „besorgniserregenden und nicht ligatauglichen Auftritt.“ Die Partie wird den Präsidenten wohl noch auf seiner am Montag beginnenden einwöchigen Amerika-Reise beschäftigen.

Zwar standen im Vergleich zum Homberg-Spiel wieder Stephan Maas, Stephan Heller und Kevin Breuer in der Startelf, doch fand der VfR nicht ins Spiel. Hiesfeld machte Druck und ging durch Thomas Pütters früh in Führung, doch Kevin Sonneveld glich beim ersten ernsthaften Angriff aus (10.). Die Gäste blieben überlegen, doch Fischelns Onur Özkaya hatte sogar die Führung auf dem Fuß. Nach einem Abwehrfehler (35.) gingen die Gäste wieder in Front.

Der VfR hatte keine Ruhe im Spiel, gab die Bälle zu schnell wieder her und lief der Musik irgendwie hinterher. Nach der Pause rettete erst der etwas unsicher wirkende Torwart Hollenbenders für die Krefelder, dann scheiterten die Fischelner Heller und Özkaya im Abschluss. Der Ausgleich war möglich, doch dann sorgte Pütters für die Vorentscheidung (63.). Im Defensivverhalten taten sich nun auf VfR-Seite deutliche Lücken auf, die Hiesfeld eiskalt zu drei weiteren Treffern ausnutzte, aber auch eingeladen wurde. Das 2:6 durch Selim Özdemir in seinem ersten Spiel für den VfR war nur noch Ergebniskosmetik. Mittlerweile hat der Aufsteiger 40 Gegentore kassiert, davon zehn in den vergangenen beiden Spielen.