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VfR Fischeln findet nicht in die Erfolgsspur

Fußball : VfR Fischeln auswärts auf verlorenem Posten

Landesligist verliert in Vohwinkel 1:3. Schlechteste Gäste-Bilanz der Liga.

Die Leistungen haben sich beim VfR Fischeln zwar gebessert, der Ertrag aber bleibt beim Landesligisten gering. Beim 1:3 gegen den FSV Vohwinkel erlitten die Krefelder die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Trainer Josef Cherfi zitierte nach dem Spiel sogar den Weltmeister von 1990, Andreas Brehme, der einst sagte: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Soll heißen: Es will einfach nicht klappen mit einem Erfolg, wenn man eine schlechte Phase hat. Immer wieder kommen Missgeschicke oder Verletzungen dazwischen. Auswärts ist der VfR mittlerweile die schlechteste Mannschaft der Liga.

Cherfi-Team verpasst
mehrfach die Führung

Als sich Robert Norf in der zehnten Spielminute an der Lippe behandeln ließ, kassierte Fischeln das 0:1. Ohne Zuordnung ließen sie ihre Gegenspieler im Strafraum nach einer Ecke stehen. Ihr Plan war schon wieder überholt. Zwar holte der VfR durch Takuma Misumi den Rückstand in der 56. Minute auf, verpasste es aber mehrfach, die Führung zu erzielen, geriet wieder in Rückstand. Der Ausgleich zum 2:2 gelang nicht. Verbessert, mit mehr Zugriff auf den Gegner, spielten die Krefelder in der zweiten Hälfte. Genutzt hat es ihnen nicht. Wieder war es Lühr, der mit seinem zweiten Treffer alles klar machte.

Fünf Punkte liegen die Fischelner nur noch vor der Abstiegsregion, aus der sich Vohwinkel mit dem Heimsieg erst einmal herauszog. In Fischeln macht das Wort Abstiegskampf wieder die Runde. Cherfi: „Vom Wiederaufstieg können wir uns verabschieden. Es wird Zeit, dass die Winterpause bald kommt, dass wir Maßnahmen einleiten können, um in der Rückrunde die nötigen Punkte zu holen.“ Ohne den in Südafrika weilenden Kapitän Kevin Breuer und den angeschlagenen Defensivmann David Machnik fehlten dem VfR zwei wichtige Männer. A-Junior Patrick Bowski kam erstmals ins Team für Linksverteidiger Philipp Baum, der nach einer Zahn-Operation pausierte. Mit dem Einsatzwillen war Cherfi einverstanden: „Kämpferisch waren wir auf der Höhe. Der letzte Ball aber kommt nicht an. Zudem haben wir Geschenke verteilt.“  anle