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VfB Uerdingen rüstet sich für Abstiegskampf

VfB Uerdingen rüstet sich für Abstiegskampf

Sechs Zugänge sollen helfen, die Klasse zu erhalten. Mehrere Testspiele wurden abgesagt.

Krefeld-Uerdingen. Zehn Tage bleiben dem VfB Uerdingen, um sich für den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga in Form zu bringen. Es gilt, einen Rückstand von acht Punkten aufzuholen. Am Sonntag, 24. Februar, empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Rex Turu Düsseldorf II zum Nachholspiel. „Moral und Einstellung stimmen, doch der Winter hat es schlecht mit uns gemeint. Da ist es ein großer Nachteil, wenn man keinen Kunstrasen hat“, sagt VfB-Präsident Holger Dick.

Seit vier Wochen läuft die Vorbereitung. „Wir haben improvisiert und Ersatzlösungen gefunden“, sagt Rex. Mit Spinning in Turnhallen oder Fitnessstudios, Lauftraining oder einem Besuch einer Soccerhalle versuchte er, die Akteure bei Laune zu halten. „Wir konnten bisher nicht auf unserer Anlage trainieren, uns fehlt Spielpraxis“, sagt Rex. Sechs Testspiele mussten abgesagt werden. Lediglich die Begegnung mit dem GSV Moers II fand statt, sie endete 1:1.

Mit sechs Zugängen soll der Ausfall der Langzeitverletzten kompensieren werden. In Kaby Kugatasan und Kadir Demir kamen zwei Spieler vom VfR Fischeln, beide durften bereits Oberligaluft schnuppern. Vom TSV Anadolu, der wie berichtet aus der Kreisliga A zurückgezogen hat, wechselten Dogukan Bayrak und Samet Sahinkaya zum VfB. Hinzu kommen Mahmut Göngür (OSV Meerbusch) und Konstantin Schleining (Fortuna Wuppertal). Abgemeldet haben sich Bilal Balci (Teutonia St. Tönis), Meflüt Zengin (ESV Hohenbudberg) und Hersh Sindi (Hilalspor Duisburg).

„Wir werden den Klassenverbleib nicht einfach abschenken, aber uns ist allen bewusst, wie schwer es wird. Wir werden in Ruhe weiterarbeiten, selbst wenn es nicht reichen sollte“, sagt Holger Dick. RZ