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Krefelder Feld-Stadtmeisterschaften: VfB Uerdingen mit dem schwersten Weg zum vierten Titel

Krefelder Feld-Stadtmeisterschaften : VfB Uerdingen mit dem schwersten Weg zum vierten Titel

Der Fußball-Bezirksligist siegt im Finale der Stadtmeisterschaften 3:1 gegen den VfR Fischeln. Dritter wird der TuS Gellep vor dem Hülser SV.

Krefeld. Der VfB Uerdingen ist bei den Krefelder Feld-Stadtmeisterschaften einfach nicht zu schlagen. Die Mannschaft um Trainer Stefan Rex bezwang im Finale den Favoriten aus Fischeln 3:1 und setzt sich damit zum vierten Mal hintereinander die Krone bei den Stadtmeisterschaften auf.

Am Finalwochenende bezwangen die Uerdinger zuvor im Viertelfinale SuS Krefeld 4:2, ehe ein 5:3-Halbfinalsieg über den Ligakonkurrenten aus Hüls den Weg ins Finale ebnete. Rex sagt: „Vier Mal in Folge das Turnier zu gewinnen, ist natürlich ein Knaller. Wir hatten den schwersten Weg zu gehen, aber haben am Ende verdient gewonnen.“

Gegen ein Fischelner Team, das aus einer Mischung aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft bestand, erzielte Pascal Lucas bereits nach vier Minuten die Führung. Über eine Spieldauer von zweimal 30 Minuten glich zunächst Pascal Hingst für Fischeln aus, ehe Serkan Yilmaz noch vor der Pause zum 2:1 (16.) traf. Die Anstrengungen der letzten Spiele waren beiden Mannschaften aber deutlich anzumerken, Torchancen blieben Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel beschränkten sich die Uerdinger auf die Defensive, setzten den einen oder anderen Konter. Acht Minuten vor dem Ende hielt VfR-Torwart Halil Özcelik seine Mannschaft im Spiel, zwei Minuten später war er gegen einen sehenswerten Lupfer von VfB-Stürmer Boris Vertkin chancenlos. Rex sagt: „Es war ein von Ehrgeiz geprägtes Spiel, wie es in einem Finale so ist. Wir hatten gute Chancen und hätten das Spiel früher entscheiden können.“

Uerdingen verteidigt somit erneut seinen Titel und rundet damit ein torreiches Turnier ab, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Auf der Sportanlage des BV Union Krefelds fielen in den acht Spielen 54 Tore. Ein Schnitt von 6,75 Toren pro Spiel. Platz drei ging an den TuS Gellep. Der A-Ligist erholte sich nach der 0:8-Halbfinal-Pleite gegen Fischeln offenbar schnell und verpasste im Spiel um Platz drei einem sichtlich erschöpften Hülser SV eine 8:1-Abreibung. Bereits am Samstag setzten sich in den Viertelfinal-Spielen die Favoriten durch. Fischeln ließ dem B-Ligisten des CSV Marathon beim 6:1-Sieg nicht den Hauch einer Chance, etwas spannender machte es der Hülser SV, der gegen den TSV Bockum erst im Elfmeterschießen erfolgreich war. Zuvor verspielte der Bezirksligist eine 3:0-Führung. Gellep komplettierte die Runde der letzten vier mit einem 4:2-Erfolg über Linn.