VfB macht Trainer Rex froh

VfB macht Trainer Rex froh

Der kampfstarke Uerdinger Fußball-Bezirksligist bezwingt den SV Mönchengladbach mit 2:1.

Der 2:1-Sieg des VfB Uerdingen gegen den SV Mönchengladbach war der einzige Lichtblick aus heimischer Sicht am fünften Spieltag der Fußball-Bezirksliga. Alle weiteren hiesigen Mannschaften kassierten Niederlagen. Eine herbe Pleite erlebte der SSV Strümp, der mit 1:7 gegen den Rheydter SV unterging.

Sichtlich zufrieden lief Uerdingens Trainer Stefan Rex nach dem Schlusspfiff auf den Platz, gratuliert seinen Spielern. „Wir hatten den größeren Willen zum Sieg. Meine Mannschaft hat kämpferisch voll überzeugt.“ Im Vorfeld musste Rex sein Team umstellen. Mit Dogukan Bayrak, Emre Kizil und Christopher Klaeren fehlten drei rotgesperrte Stammspieler. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spielchen. Die Gäste waren ebenfalls offensiv ausgerichtet. Jonas Kremer sorgte für den ersten Torjubel am Uerdinger Rundweg, als er nach 30 Minuten zum 1:0 einschoss. Die Freude dauerte aber nur kurz. Mit dem Pausenpfiff erzielte Mönchengladbach den Ausgleich zum 1:1-Pausenstand.

Das hohe Tempo hielt in Hälfte zwei an. Nach schönem Zuspiel von Pascal Lucas schoss Maurizio Garau Serra die Uerdinger zum 2:1-Sieg.

Der VfL Tönisberg kassierte gegen den SV Schwafheim eine 0:2-Niederlage. Trainer Karl-Heinz Himmelmann ärgerte sich, sagt: „Es ist immer wieder das alte Lied. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, darf man sich nicht über eine Niederlage wundern.” Himmelmann sah sein Team in der ersten Hälfte drückend überlegen, doch die Möglichkeiten blieben ungenutzt. Daniel Franken, Robin Fuhrmann und Jan Esser vergaben die besten Möglichkeiten. Das wurde bestraft, da Jens Dickmann das 1:0 für Schwafheim schoss. In der Folgezeit drängten die Tönisberger auf den Ausgleich — ohne Erfolg. In der Schlussminute erhöhte Torben Kleinekort auf 2:0 für Schwafheim.

Eine 1:2-Niederlage kassierte der SSV Grefrath gegen den starken SC Victoria Mennrath. Die Gäste zogen bis zur Pause auf 2:0 davon. Danach wurde Grefrath stärker. Nach dem 1:2 durch Philipp Alker hatten die Grefrather mehrere Chancen zum Ausgleich. RZ

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