Umicevic soll die Pinguine führen

Umicevic soll die Pinguine führen

Das Team von Trainer Rick Adduono geht mit vielen jungen Spielern in die letzten drei Spiele der Saison.

„Er hat wirklich richtig hart gearbeitet in der Olympia-Pause. Ich bin wirklich beeindruckt“, sagt Rick Adduono. Er, das ist Dragan Umicevic, der die Pinguine als wichtiger Führungsspieler in die letzten drei Spiele der Saison führen soll. „Er hat sich in dieser Saison wirklich noch mal entwickelt, er ist eine richtige Persönlichkeit auf dem Eis geworden“, schwärmt Adduono über den schwedischen Stürmer.

Neun Tore und 27 Vorlagen stehen für Umicevic diese Saison zu Buche. „Vor allem Marcel Müller und Daniel Pietta haben immer wieder von den hervorragenden Anspielen von Dragan profitiert“, ist sich Adduono sicher. Aber Müller und Pietta spielen die Saison in Schweden zu Ende. Auch Nick St. Pierre, Andrew Engelage, Mathias Trettenes, Martin Schymainski, Maximilian Faber und Martin Ness stehen den Pinguinen bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung.

Die Auswärtsspiele beim ERC Ingolstadt (heute, 19.30 Uhr, den Straubing Tigers (Fr., 19.30 Uhr) und bei der Düsseldorfer EG (So., 14 Uhr) müssen die Schwarz-Gelben mit einer ebenso jungen wie unerfahrenen Mannschaft bestreiten. „Es wird schwer, klar, aber natürlich will ich die Spiele gewinnen“, sagt Adduono. Wie schwierig dieses Unterfangen wird, ist natürlich aber auch dem kanadischen Trainer klar, der feststellte: „Wir haben jetzt eine neue Mannschaft.“

Die Reihen stellen sich in diesem neu zusammengewürfelten Team dabei fast von alleine auf. An der Seite von Umicevic werden Hanson und Feser spielen. Die weiteren Angriffsreihen bilden die Trios: Gawlik/Grygiel/Miller, Orendorz/McKay/M. Mieszkowski sowie D. Mieszkowski/Kuhnekath/Spitzner. Zwölf Stürmer nehmen die Pinguine mit in die dreiteilige Auswärts-Saisonabschiedstour. Mit dabei ist auch Mike Mieszkowski. „Für Mike waren die letzten Wochen gut und hart zugleich. Er ist dabei“, sagt Adduono, der auch den Nachwuchskräften Philipp Kuhnekath und Lois Spitzner so viel Eiszeit wie möglich gewähren will.

Ein großes Ziel für die letzten drei Spiele gibt es für die Pinguine dann wirklich noch. „Ich bin traurig, dass wir nicht in den Play-offs sind, es wäre schön, wenn wir unseren Teil dazu beitragen könnten, dass es anderen Teams ähnlich geht“, schmunzelt Adduono. Beispielsweise im letzten Auswärtsspiel, wenn es zum Straßenbahnderby nach Düsseldorf geht. „Wir wissen, wie gut es sich anfühlt, in Düsseldorf zu gewinnen“, so der Trainer, der mit seinem Team am 8. Dezember 4:1 in der Landeshauptstadt siegte.

Sehr erfreut zeigte sich Adduono über das Abschneiden der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen. „Das ist eine sehr starke Leistung gewesen. Es war unglaublich, wie dieses Mannschaft Teams wie Kanada und Schweden aus dem Turnier geworfen hat — ich hoffe auf einen echten Schub für die DEL.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung