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U17 des KEV ist Aushängeschild des Krefelder Eishockeys

Auch dank Talent : U17 des KEV ist das Aushängeschild des Krefelder Eishockeys

Das Team von Reemt Pyka zählt zu den besten in Deutschland – auch dank Top-Talent Luca Hauf.

Krefeld kann derzeit eher selten mit Erfolgsgeschichten beim Eishockey aufwarten – mit einer Ausnahme: dem U17-Team des KEV, das von Reemt Pyka trainiert wird. Der nun 51-jährige frühere erfolgreiche Pinguine-Stürmer (85 Tore in 400 Spielen) von 1992 bis zum Jahr 2000 und 90-fache Nationalspieler hätte auch Trainer-Aufgaben in Deutschlands höchsten Ligen übernehmen können, ließ sich aber im Frühsommer von Elmar Schmitz überzeugen, beim KEV die U17 als Trainer zu übernehmen. „Mir macht das viel Freude, und ich bin froh, dass ich diesen Weg gewählt habe,“ sagt der in den vergangenen 20 Jahren selbst in der DEL als Co-Trainer (unter anderem bei den Pinguinen von 2006 bis 2010) erfolgreiche Trainer, der schon seit zehn Jahren den A-Trainerschein hat.

Elmar Schmitz wollte, dass der jüngere Nachwuchs immer besser qualifiziertere Trainer bekommt, „damit die Jungs von Anfang an alles perfekt lernen können.“ Der Erfolg gibt dem KEV recht: Das Team um den 16-jährigen Luca Hauf (40 Tore in 24 Spielen) will in der nationalen U17-Liga nun „den nächsten Schritt machen“, wie Pyka sagt. Die U17 des KEV zählt zu den besten sechs Teams in Deutschland und bestreitet ab der kommenden Woche die Meisterrunde.

Warum ist die U17 des KEV so gut? Reemt Pyka sagt: „Wir haben eine sehr gut eingespielte Organisation, nahezu alles klappt vorzüglich. Das bringt die Jungs weiter.“

Um ins Finalturnier zu kommen, hofft Pyka, dass seine Mannschaft besonders gegen Berlin und Köln wieder punkten kann, gegen die sie schon in der Vorrunde zweimal gewonnen und zweimal verloren hat und schließlich Iserlohn und die Düsseldorfer EG aus der Meisterrunde heraushalten konnte. Gegen die Düsseldorfer bestreitet die U17 am Samstag, 8. Februar, in der Rheinlandhalle um 16.45 Uhr ein Testspiel, in der Woche danach geht es für Pykas Mannschaft in der Meisterrunde gegen Köln los.

Die U17-Mannschaft hat eine besonders starke erste Reihe: Luca Hauf, Dorian Kielbasa und Adrian Gromadzki, die in 24 Spielen 86 Tore schossen, von denen allein Luca Hauf 40 auf sein Konto brachte. Hauf und Kielbasa waren dann auch die Top-Scorer in der Hauptrunde Nord der U17-Liga, auf Rang fünf liegt Adrian Gromadzki. Hauf zählt zu den Top-Talenten im deutschen Eishockey-Nachwuchs. Erst vor Kurzem hat er mit dem KEV einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag ausgehandelt. Er will sich im gewohnten Umfeld verbessern und nicht ständig Angebote von anderen Vereinen erhalten. Unter seinem Trainer Reemt Pyka fühlt er sich nämlich sehr wohl.

Pyka lobt darüber hinaus die tolle Zusammenarbeit mit Robin Beckers (U20) und Elmar Schmitz (U23): „Die beiden Trainer kümmern sich ebenfalls schon um Luca Hauf, damit er sich weiterentwickeln kann.“ Die Nachwuchsarbeit beim KEV 81 hat in Deutschland einen besonders guten Ruf. Den will nun die U17 in der Endrunde beweisen.