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U 23 des KEV kann sich nicht ausruhen

Eishockey : U 23 des KEV kann sich nicht ausruhen

Am Mittwochabend (19 Uhr) geht es in der Rheinlandhalle gegen die Tilburg Trappers.

Ausruhen können sich die jungen Eishockeyspieler der U 23 des KEV nach zuletzt sieben Spielen in 20 Tagen nicht. Schon am Mittwoch (19 Uhr) geht es in der Rheinlandhalle gegen die Tilburg Trappers weiter. Das Team von KEV-Trainer Elmar Schmitz konnte am Sonntag beim Heimspiel gegen den Tabellenführer Hannover Scorpions seinen Kräfteverschleiß nicht verbergen. Es gelang nicht, selbst einen 4:2-Vorsprung über die 58. Minute hinaus zu retten. Am Ende stand eine 4:5-Penalty-Niederlage. Schmitz zu den Leistungen seines Teams: „Meine Mannschaft macht dennoch einen tollen Job. Sie arbeitet immer 60 Minuten extrem hart und gibt sich nie auf. Dass die Jungs mit dem einen Punkt am Wochenende extrem unzufrieden waren, zeigt, dass die Ansprüche an sie selbst gewachsen sind.“ Seinem Team täte nun eine Pause sehr gut. Aber die gibt es in Deutschlands 3. Liga wie schon in früheren Jahren zu Weihnachten nicht. So geht es auch am zweiten Weihnachtstag für den KEV weiter, dann wieder in Hannover, diesmal aber bei den Indians.

Geplant war auch zwischen Weihnachten und Neujahr das Spiel in Erfurt, was aber wegen des Coronausbruchs bei den Black Dragons nicht stattfindet, so dass der KEV dann erst wieder am Neujahrstag ran muss – gegen die Leipziger Icefighters in der Rheinlandhalle. Die Bilanz des Teams kann sich sehen lassen. Mit 13 Punkten steht es auf Rang neun der Tabelle in der Oberliga und behauptet damit den Platz unter den 13 Mannschaften in den Pre-Play-Off-Rängen.

Die Trappers aus Tilburg, die in der Vergangenheit die Oberliga mit drei Meistertiteln beherrscht hatten, leiden in diesem Jahr besonders arg unter Corona. Alle ihrer bisher zwölf Spiele mussten sie auswärts bestreiten, da sie in den Niederlanden nicht zu den professionellen Mannschaften gehören, die vom „Lockdown“ dort ausgenommen sind. So haben die Trappers bisher erst 23 Punkte und liegen damit vor dem Auswärtsspiel in Krefeld auf Rang drei der Tabelle.

Derweil durfte sich der KEV in dieser Woche über eine 1000-Euro-Spende von GFK-Geschäftsführer Winfried Vogt freuen, desssen Sohn Constantin sowohl für die Löwen Frankfurt als auch für den KEV spielberechtigt ist. B.F.