TV Vorst: Zweite Mannschaft kann spielen, die erste nicht

Überblick : Siege, Pleiten und ein Dach: So lief das Handball-Wochenende

Bei den Handballern des TV Vorst kann die zweite Mannschaft spielen – die erste nicht.

Der Hülser SV wird seiner Favoritenrolle in der Handball-Landesliga gerecht. Da das Stadtderby des zweiten Spieltages gegen den TV Oppum auf Samstag, 26. Oktober, um 18 Uhr verlegt wurde, reicht es am dritten Spieltag noch nicht für die Tabellenführung. Doch der ASV Rurtal-Hückelhoven hatte bei der 19:34-Niederlage am Reepenweg nicht den Hauch einer Chance. Schon zur Pause führte das Team von Trainer Michael Contzen mit 16:8 und ließ nichts mehr anbrennen.

Teuer bezahlen muss die Zweitvertretung des TV Oppum möglichweise die 27:28-Niederlage im hitzigen Duell beim HSV Rheydt. Denn Kreisläufer Florian Ricks fiel nach einer Abwehraktion eines Gegenspielers auf seinen Unterarm und musste mit Verdacht auf eine Fraktur ins Krankenhaus. Die Oppumer vergaben im letzten Angriff die Riesenchance auf den Ausgleich.

Den ersten Saisonsieg im dritten Anlauf feierte die Zweitvertretung der Turnerschaft St. Tönis mit 28:17 gegen den Abstiegskandidaten Lüripp II. Das Team von Trainer Zoran Cutura hatte schon zum Seitenwechsel beim Stande von 16:9 für klare Verhältnisse gesorgt.

Beim TV Vorst entschieden am Samstag die Schiedsrichter, ob gespielt wurde. Denn nachdem das Spiel des TV Vorst II trotz des undichten Hallendaches noch ausgetragen wurde, pfiffen die Unparteiischen die Begegnung der ersten Mannschaft gegen den TV Geistenbeck II erst gar nicht an. Für die zweite Mannschaft des TV Vorst war der dritte Spieltag als Bezirksliga-Aufsteiger erst der Saisonstart. Doch das Team von Trainer Waldemar Wieser zeigte sich gut vorbereitet und startete gleich mit einem 25:22- Erfolg über den SV Schermbeck.

Die Frauen von Adler Königshof sind nach dem dritten Spieltag in der Handball-Oberliga Tabellenzweiter mit 5:1 Punkten. Das Team von Trainer Ingo Häußler zeigte beim 32:15-Erfolg über den Neusser HV nach ersten Anlaufschwierigkeiten eine starke Leistung. In der zweiten Hälfte blieben die Adler-Frauen nach dem Seitenwechsel gleich zehn Minuten ohne Gegentor. Der neue Trainer Ingo Häußler feierte damit einen gelungenen Einstand: „Neuss war am Ende nicht der Maßstab. Doch zwei Siege und ein Unentschieden geben Selbstvertrauen.“ Am nächsten Sonntag, 6. Oktober, ist das sieglose Schlusslicht Fortuna Düsseldorf II der Gegner.

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