TV Lobberich wieder Spitze

TV Lobberich wieder Spitze

Verbandsligist nutzt Patzer von Geistenbeck. St. Tönis siegt im Derby gegen Vorst 34:27.

Mit einem 31:26-Heimsieg gegen den TV Jahn Hiesfeld erobert der TV Lobberich in der Verbandsliga nach nur acht Tagen die Tabellenführung vom TV Geistenbeck zurück, der sich überraschend beim TSV Kaldenkirchen mit 22:24 eine Blöße gab. Am letzten Spieltag kann Treudeutsch Lank nun das Zünglein an der Waage spielen. Denn der jetzt spielfreie Tabellensechste empfängt den neuen Spitzenreiter. Der TV Geistenbeck hat die Turnerschaft aus St. Tönis zu Gast. Nur ein Punkt trennt die beiden Topteams der Liga.

Knapp 400 Zuschauer in der Sporthalle am Corneliusfeld wollten sich das Stadtderby zwischen der Turnerschaft St. Tönis und dem TV Vorst nicht entgehen lassen. Die Gastgeber siegten mit 34:27, im Hinspiel unterlag St. Tönis noch mit 23:24. Das junge Turnerschaft-Team imponierte mit einem temporeichen Spiel, in dem Yannick Sinnecker ein überragendes Comeback feierte. Nach überstandenem Bänderriss im Fuß glänzte der Linksaußen mit zwölf Toren, davon vier Siebenmeter. Vor allem in der ersten Hälfte überlief Sinnecker mehrfach die Vorster Abwehr, die sich viel zu behäbig zurückzog. Spannend blieb es nur bis zum 23:21-Zwischenstand. Dann erzwangen die Gastgeber mit fünf Toren in Folge die Vorentscheidung. Turnerschaft-Trainer Zoran Cutura sagt: „Unser Sieg war nie gefährdet. Vorst hatte zu wenig entgegen zu setzen. Wir wollten den Sieg, das war zu spüren.“

Für Cutura ging der Derby-Tag erfolgreich weiter. Denn im Anschluss siegte die von ihm betreute Zweitvertretung der Turnerschaft mit 22:15 gegen den TV Vorst II, verteidigte die Tabellenführung in der Bezirksliga. Da der einen Punkt schlechtere SSV Gartenstadt mit 31:26 gegen Königshof III siegte, fällt die Meisterschaftsentscheidung erst am letzten Spieltag.

In der Landesliga steht der SV Straelen nach dem vorletzten Spieltag als Aufsteiger fest. 22 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Straelen der Siegtreffer beim sich tapfer wehrenden Hülser SV. Endgültig abgestiegen ist Germania Oppum nach einer 21:27-Niederlage bei der VT Kempen, die nun auf eine Abstiegsrelegation hofft. ps

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