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TuS verliert gegen Herbstmeister

TuS verliert gegen Herbstmeister

Bösinghoven lässt Dauser und Kubo nicht ziehen.

Strümp. Die Gesänge der Wuppertaler Schlachtenbummler hallten noch einige Minuten nach Spielschluss über die Strümper Anlage. Herbstmeister — und das nach einem ungefährdeten 2:0-Sieg gegen den TuS Bösinghoven. Die Abgeklärtheit der Gäste hatte den Ausschlag gegeben in diesem Match. Ein großer Leistungsunterschied zwischen den Meerbuschern und dem Spitzenreiter der Oberliga war nicht zu erkennen. Und so löste die Niederlage keine allzu große Verärgerung aus. „Wuppertal war abgeklärt und hat nach der Führung clever gespielt. Wir sind nach dem Rückstand nicht mehr ins Spiel gekommen und haben nur noch reagiert“, sagte TuS-Trainer Olivier Caillas.

Zufrieden zeigte sich der Coach mit dem Pressing seines Teams in Durchgang eins. Der TuS hielt den Favoriten in Schach, nur zwei Mal kam der Wuppertaler SV nennenswert vor das Tor. Ansonsten blieben die Gäste harmlos. Lange Bälle gegen das Pressing waren kein Mittel. Auf der anderen Seite zwang TuS-Stürmer Kevin Dauser per Gewaltschuss WSV-Keeper Fronczyk zur Glanzparade. Bösinghovens Drangphase vor dem Seitenwechsel blieb ohne Ertrag.

Nach der Pause legte Wuppertal zu. Erst traf Blotko die Latte, dann war Kevin Weggen nach einer Ecke zur Stelle (48.). Wuppertal spielte unaufgeregt, hatte immer wieder ein Bein dazwischen. Großchancen auf den Ausgleich verbuchte der TuS nicht mehr. Mit einem abgefälschten Schuss machte Weggen (82.) vor 665 Zuschauern alles klar.

Klarheit gab es indes in zwei Personalfragen. Dauser, der angeblich ein Drittliga-Angebot vorliegen hat, und der Japaner Takehiro Kubo, der mit einem Wechsel nach Bielefeld liebäugelte, sollen bleiben. „Wir werden keinen gehen lassen“, sagte der Sportliche Leiter Christoph Peters der WZ.

Bösinghoven: Delker - Klinger, Klemt, Galster, Neubert (68. Kapuscinski) - Pappas (55. Kubo), Purisevic, Öz, Acikgöz, Witte (75. Lerche) - Dauser