Triathlon-Bundesliga: KKK wird Siebter, Uerdingen Zwölfter

Letztes Event in Berlin : Triathlon-Bundesliga: Schwalbe-Team wird noch Siebter

Überschattet wird das Finale in Berlin vom Sturz von Cecilia Santamaria-Surroca aus dem Schwalbe-Team.

Das Schwalbe-Team des Krefelder Kanu Klubs hat beim Finale der Triathlon-Bundesliga in Berlin mit dem dritten Platz noch einmal eine Topplatzierung erreicht. Doch in der Bundesliga-Abschlusstabelle um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft reicht es nur zu Rang sieben. Der verkorkste Saisonstart mit dem letzten Tabellenplatz war in nur vier Bundesligarunden nicht weiter aufzuholen. Nur ein Punkt trennt das Schwalbe-Team, unter Leitung von Guido Pesch, am Ende von Platz fünf der Gesamtwertung. Zum achten Mal in Folge sicherte sich der TV Buschhütten den Titel. Absteiger sind der Dresdner ST und das SB Team Hagen. Die Mannschaft von Bayer Uerdingen, zum Saisonstart als potentieller Absteiger gehandelt, wurde in Berlin unter 15 Teams nur Vorletzter, beendet die Saison allerdings auf Platz zwölf.

Überschattet wurde das Rennen der Frauen vom schweren Sturz der für Krefeld startenden Spanierin Cecilia Santamaria-Surroca. Auf der 21,6 Kilometer langen Radstrecke kam es zu einem Massensturz, bei der sich die KKK-Athletin das Schulterblatt brach. Ihre drei weiteren Team-Kolleginnen bekamen beim Rennen vom Wannsee zum Olympiastadion davon nichts mit. Für die beste KKK-Platzierung sorgte erneut Caroline Pohle mit dem sechsten Platz, die sogar als beste Schwimmerin nach 750 Metern aus dem Wasser gestiegen war. Zwölf Sekunden später kam die Britin Sian Rainsley als Siebte ins Ziel, die Australierin Kira Hedgeland wurde Zwölfte. Teamchef Guido Pesch zog dennoch ein positives Saisonfazit: „Wären die ersten beiden Rennen im Kraichgau und in Düsseldorf ähnlich gut gelaufen wie die letzten beiden, würde die Abschlusstabelle ganz anders aussehen.“ Im vergangenen Jahr war der KKK noch Bundesliga-Dritter geworden.