Teutonia mit Nullnummer gegen Amern

Teutonia mit Nullnummer gegen Amern

Trotz bester Chancen trifft der Landesligist das Tor nicht.

Bekim Kastrati war nach dem Spiel bedient. Das 0:0 gegen VSF Amern war dem Trainer der Teutonia St. Tönis schlichtweg zu wenig. Das dritte Unentschieden in Serie — der überragende Saisonstart mit drei Siegen zum Auftakt ist in Vergessenheit geraten.

Moral und Kampf sind vorhanden. Doch das St. Töniser Problem lauert vor dem gegnerischen Tor. Trotz bester Chancen bekommen die Angreifer derzeit die Bälle nicht ins Tor. Top-Torjäger Burhan Sahin, der im Urlaub weilt, fehlt an allen Ecken und Enden. Gegen Amern entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor. Am Ende steht dennoch die Null. Kastrati sagt: „Es stört mich einfach, dass wir uns nicht belohnen können.“

In einer zerfahrenen ersten Hälfte hatte Kevin Zülsdorf kurz vor der Pause die Riesenchance, die Führung zu erzielen, er scheiterte aber. Das gleiche Bild auch in der zweiten Halbzeit, als die Teutonia-Stürmer gute Chancen fahrlässig vergaben. Kastrati: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie kämpft und ackert, aber mit dem Ergebnis kann ich einfach nicht zufrieden sein.“ Nach nunmehr vier sieglosen Spielen in Serie soll gegen Aufsteiger Solingen nächstes Wochenende der Bock umgestoßen werden. Die Hoffnung liegt unter anderem auf Torjäger Sahin, der nach seinem Urlaub wieder dabei sein wird. tin

Mehr von Westdeutsche Zeitung