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Tennis: Blau-Weiß-Teamchef Merkel weiß noch nicht, wen er am Sonntag aufbieten kann

Tennis: Blau-Weiß-Teamchef Merkel weiß noch nicht, wen er am Sonntag aufbieten kann

Krefeld. Mit welchem Quartett Blau-Weiß Krefeld am Sonntag im Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Mannheim ab 11 Uhr auf die Asche geht, das konnte selbst Teamchef Olaf Merkel Freitagmittag noch nicht genau sagen.

Der Cheftrainer der Krefelder verfolgt aus der Ferne, wie seine Schützlinge, die verteilt über den gesamten Kontinent teilweise noch in Wettkämpfen stecken, ihre Turniere bestreiten. Mehr als Zusagen im Falle eines Ausscheidens hatte er am Freitag noch nicht. Damit steht Blau-Weiß allerdings nicht alleine da. Auch der Gegner am Sonntag habe ähnliche Probleme in dieser Saisonphase, wie Merkel erzählt: „Wir werden vermutlich nicht mit den Besten antreten können. Es wird diesmal sehr knapp. Es wäre für uns gegen Mannheim allerdings auch kein Beinbruch.“

Die Heimspiele stehen im Vordergrund. Davon folgen in der kommenden Woche gleich zwei. Und da will Merkel den Fans wieder das bestmögliche Tennis bieten. Aber erst einmal der Reihe nach. Das ATP-Turnier in Gstaad beginnt. Die Swiss Open im Berner Oberland auf etwa 1000 Meter Höhe sind auch bei den Blau-Weiß-Akteuren beliebt. Da passt der Bundesliga-Spieltag am Sonntag nicht so richtig in den Plan. Marco Cecchinato steht daher nicht zur Verfügung. Paolo Lorenzi ist in Gstaad gemeldet, würde nach Aussage Merkels aber auch für Krefeld spielen, ist aber derzeit noch beim ATP-Turnier im kroatischen Umag an der Adria-Küste aktiv. Gestern Abend spielte er sein Viertelfinale gegen den Tschechen Jiri Vesely. Sollte er auch heute Abend das Halbfinale bestreiten, wäre es für ihn zu spät, noch am Sonntag nach Mannheim zu reisen.

Merkel hat daher improvisiert. Federico Gaio kommt in die Kurpfalz. Der Spanier Ruben Ramirez-Hidalgo spielte noch in Posen. Merkel sagt: „Wenn er verliert, kommt er.“ Gleiches gelte für den Argentinier Federico Coria, der gestern noch in San Benedetto antrat. Inigo Cervantes schied am Donnerstag beim Challenger-Turnier in Scheveningen aus. Pedro Martinez Portero gehört ebenfalls zu den Kandidaten, die am Sonntag in Mannheim Punkte holen sollen, ebenso wie Oriol Roca Batalla. Maximo Gonzalez, Facundo Bagnis und Arthur de Greef spielen die Qualifikation für die German Open in Hamburg. Merkel sagt: „Dafür haben wir so einen großen Kader. Die Jüngeren warten sonst immer auf einen Anruf von mir. Sie wissen Bescheid, dass sie kommen müssen.“ anle