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Teamchef des HTC Blau-Weiß Krefeld: „Liga ist so stark wie selten zuvor“

Teamchef des HTC Blau-Weiß Krefeld: „Liga ist so stark wie selten zuvor“

Blau-Weiß-Teamchef Olaf Merkel setzt auf Matteo Viola.

Krefeld. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, doch wir müssen die Situation so akzeptieren, wie sie ist. Die Bundesliga ist in diesem Jahr so stark wie selten zuvor“, stellt Olaf Merkel, Teamchef des HTC Blau-Weiß Krefeld, nach der bitteren 2:4-Niederlage gegen den TC BW Neuss fest.

Die Lage für die Krefelder ist bedrohlich wie nie. Mit 4:12 Zählern belegt das Stadtwaldteam den vorletzten Tabellenplatz. Lediglich der TC Bruckmühl-Feldkirchen hat mit 2:14 ein schlechteres Punktekonto und steht schon als erster Absteiger fest.

Nun wird noch der zweite Absteiger gesucht, und dabei haben die Krefelder gegenüber den Mitkonkurrenten die schlechteren Karten. Der TC BW Neuss, der Bremerhavener TV und der SV Wacker Burghausen haben jeweils 6:10 Punkte auf dem Konto. Am letzten Spieltag am Sonntag müssen die Krefelder nach Burghausen ins südliche Bayern, Bremerhaven empfängt Neuss.

„Wir müssen in Burghausen gewinnen“, sagt Merkel. Aber damit nicht genug. Sollte es „nur“ einen 4:2-Erfolg gegen die Süddeutschen geben und es ein Unentschieden zwischen Bremerhaven und Neuss geben, wäre Krefeld trotzdem abgestiegen. Die Krefelder hätten zwar dann die gleiche Punktzahl und die gleichen Matchpunkte wie Burghausen, doch das dann heranzuziehenden Satzverhältnis würde für Burghausen sprechen.

Ein 4:2-Sieg würde nur helfen, wenn es im Spiel zwischen Bremerhaven und Neuss einen Sieger gäbe, dann wäre der Verlierer dieser Begegnung abgestiegen.

Unabhängig von dem Ergebnis zwischen Neuss und Bremerhaven könnten die Krefelder ihren eigenen Klassenverbleib nur mit einem 5:1-Erfolg sichern. „Es wird sehr schwer für uns“, sagt Merkel.

Unmöglich ist es aber nicht. Der Teamchef will nicht nur auf die gleiche Crew setzen, die in Neuss unglücklich verloren hat, sondern auf der Spitzenposition soll nun noch Matteo Viola eingesetzt werden, der sich im Moment in der Schweiz befindet. Neben dem Italiener stehen dann Alessandro Giannessi, Maximo Gonzalez, Pablo Galdon, Diego Junqueira und Antal Van Der Duim zur Verfügung.