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Staubwolke fiebert dem Radrennen entgegen

Staubwolke fiebert dem Radrennen entgegen

In zwölf Tagen steigt die 42. Auflage von „Rund in Fischeln“. Es sind bewegte Tage bis dahin.

Seine Wetter-App hat Markus Besch schon gefragt. Der Vorsitzende von Staubwolke Fischeln hofft auf trockenes Wetter am 22. April. Dann steigt die 42. Auflage des Radrennens „Rund um Fischeln“. Doch es ist noch zu lange hin für eine verlässliche Prognose. Aktuell sollen es 20 Grad werden, sieben Stunden Sonnenschein. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei rund 60 Prozent.

Besch schreibt in diesen Tagen viel mit seinem Taschentelefon oder beantwortet E-mails: „Wir kommen jetzt in die aufregende Zeit der Vorbereitung. Es muss viel geregelt werden“, sagt er: „Wir haben alle Genehmigungen erhalten. Die Stadt hat gut kooperiert. Jetzt hoffe ich, dass keine Baustelle mehr auftaucht.“ 70 Helfer wird der Verein dann an die Strecke bringen. Mitglieder und Familienangehörige. Staubwolke hat selbst 110 Clubmitglieder.

„Das ist unser Vorteil. Wir haben immer eine gute Manpower im Verein“, sagt Geschäftsführer Christoph Königs, der zur Präsentation in der Braustube des Kooperationspartners Brauerei Königshof erschienen ist. Königs sagt: „Wir sind einer der drei nachwuchsstärksten Vereine in NRW. Dafür gab es schon ein Lob vom Bund Deutscher Radfahrer.“ Staubwolke hat daher keine Nachwuchsprobleme, gut die Hälfte der Mitglieder seien Jugendliche, erzählt Königs. Besch fügt an: „Wir haben eine steigende Mitgliederzahl und sind stark verjüngt.“

Zwei Eisen hat der Verein am 22. April im Feuer: Ole Theiler und Max Eißer, die dem Landeskader angehören, gehen in der U 17 an den Start. „Rund in Fischeln“ — da liegt der Fokus auf der Jugend. U 11, U 13, U 15, U 17, U 19 und das Fette Reifen-Rennen für die Kleinsten, für jede Altersklasse ist etwas dabei. „Da legen wir großen Wert drauf. Da verzichten wir lieber auf Einlagerennen“, sagt Besch.

Den Cycling-Cup gibt es nicht mehr, wo ein Gesamtsieger der Radrennen in Fischeln, Hüls und Gladbach gesucht wurde. Dem Sieger winkt immer noch eine Prämie, Blumen und ein Pokal — und den Gewinnern unter den Senioren auch die Bierwaage. Da können sie ihr Gewicht und das eines Begleiters samt ihrem Rad in Bier aufwiegen und die Getränke aus der Brauerei Königshof gleich mit nach Hause nehmen.

Los geht es am Morgen um 9.30 Uhr. Das Rennen der Elite KT und A/B findet um 16.25 Uhr statt. Etwa 14 Stunden sind die Helfer im Einsatz. 400 Teilnehmer werden für die zehn Rennen erwartet. Der 1,35 Kilometer lange Kurs verläuft wie in den Vorjahren und beinhaltet sieben Ecken und winklige Züge. Entlang der Strecke wird eine Firma für die Gitter und Absperrungen sorgen. Anmeldungen sind noch bis zum Renntag möglich. Dann muss nur noch die Sonne scheinen — über Fischeln.