Siebe rettet einen Punkt

Landesligist Teutonia St. Tönis gleicht in der letzten Minute gegen den FSV Vohwinkel noch zum 1:1 aus.

Der St. Töniser Fußballer Jan Siebe hat im Heimspiel am Sonntag in der 89. Minute eine gute Entscheidung getroffen, als er sich in einen der letzten Angriffe der Teutonia einschaltete. Der Mittelfeldspieler nahm einen Ball Kevin Zülsdorfs im Strafraum in Empfang und versenkte das Spielgerät mit dem Außenrist im Tor des FSV Vohwinkel Wuppertal — 1:1. Eine Minute vor Schluss. Damit wendeten die Gastgeber die zweite Niederlage in Folge ab, die ihnen der SC Kapellen-Erft am vergangenen Mittwoch beim 1:7 zugefügt hatte. Trainer Bekim Kastrati sagte: „Die Mannschaft hat eine gute Trotzreaktion gezeigt, nie aufgegeben, bis zum Ende an sich geglaubt.“

Für Aufsteiger Teutonia, die wieder ohne Jochen Höfler, Burhan Sahin und Brian Drubel auskommen musste, war die Partie auch ein Charaktertest. Wie würde sie die 1:7-Niederlage verkraften, wie den Rückstand gegen Vohwinkel? Kastrati: „Ich bin mit der Mentalität sehr zufrieden. Da wächst etwas zusammen. Für einen Aufsteiger ist das sehr wichtig.“

Bei dem einen Punkt wollten die St.Töniser es nicht bewenden lassen. Neuzugang Cameron McGregor verpasste aber in der Nachspielzeit noch das 2:1, doch er lupfte den Ball in einer furiosen Schlussphase über das Tor der Wuppertaler. der frühere albanische Nationalspieler Kastrati war dennoch nicht unglücklich: „Mit dem Punkt bin ich sehr zufrieden.“

Im ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber die Begegnung, auch ein 1:0 oder 2:0 wäre möglich gewesen. Sein Team erarbeitete sich ein Lob, nach fünf Spielen und zwei englischen Wochen in Folge ist jetzt erst einmal eine ruhige Woche: „Ich mache der Mannschaft ein Riesenkompliment. Im ersten Durchgang hätten wir das Spiel in unsere Richtung lenken können.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung