Sechs Rennen zum Saisonfinale im Stadtwald

Galopprennen : Saisonfinale auf der Galopprennbahn

Mit dem Herzog-von-Ratibor-Rennen steht ein Hochkaräter auf dem Programm.

Das Beste kommt zum Schluss. Dieses Motto gilt für den letzten Galopp-Renntag des Jahres am Sonntag, 4. November im Stadtwald. Mit dem zur Europa-Gruppe III zählenden und mit 55 000 Euro dotierten Herzog von Ratibor-Rennen steht ein Hochkaräter des Turfjahres im Programm. Zusätzlich verspricht der traditionelle Wintermarkt mit Adventsdekoration, Blumen, Schönes für Zuhause, Schmuck, Mode und Kunst eine ganz besondere Atmosphäre. Der Wintermarkt auf dem Freigelände unter einem karitativen Motto: Der Rotary Club Krefeld verkauft Gebäck, Marmeladen und Weckmänner zugunsten des stups Kinderzentrums, welches vor Ort mit Kindern zum Basteln einlädt. Leckere Waffeln bietet das Kinderheim Kastanienhof, an dessen Stand sich Kinder zusätzlich kostenlos schminken lassen können.

Großes Angebot auch
für die Jüngsten

Die Gastronomie lädt ein zu Glühwein, Kakao, gebrannten Mandeln und winterlichen Köstlichkeiten. Ein Besuch lohnt sich auch für die Jüngsten, der Rennclub bietet Spaß im Spielmobil, ein historisches Karussell, lustige Luftballonmodellage der Westdeutschen Zeitung und Ponyreiten.

Im traditionellen Herzog von Ratibor-Rennen treffen sich die besten Zweijährigen des Landes und somit die großen Stars von morgen. Elf Youngster stehen vor dem letzten Streichungstermin im Aufgebot für die 1700-Meter-Prüfung. Ein Quartett könnte für Heumar-Trainer Markus Klug an den Start kommen. Der amtierende Champion, der aktuell auf dem besten Weg ist, auch 2018 zum erfolgreichsten Trainer aufzusteigen, gewann vor zwei Jahren mit Colomano das „Ratibor“. Stadtwald-Trainer Mario Hofer hat für die Gruppe-III-Prüfung den im Besitz des Kölner Renn-Vereins-Präsidenten Eckhard Sauren stehenden Jeck Yeah genannt. Der Hengst lief jüngst im französischen Straßburg ein starkes Rennen, wurde Zweiter. Ob er nun auch im Herzog von Ratibor-Rennen an den Start kommen wird, erscheint wegen des knappen zeitlichen Abstandes doch eher fraglich.

Im Aufgebot für die Gruppe-III-Prüfung befindet sich auch ein Gast aus England. Es ist der von Spitzentrainer Mick Channon trainierte Certain Lad. Der Clodovil-Sohn gewann kürzlich das Criterium de Lyon in ganz großer Manier. Sollte er die Reise nach Krefeld antreten, wäre er ein harter Prüfstein für die deutschen Pferde.

Insgesamt werden sechs Rennen angeboten. Veranstaltungsbeginn ist um 11.30 Uhr, der erste Start ist für 12 Uhr vorgesehen.