Saßerath und Anderson bei WM am Start

Triathlon : Saßerath und Anderson bei WM am Start

In diesem Jahr geht es für die beiden Bayer-Athleten in Galicien um Medaillen.

Anna Pauline Saßerath und Scott Anderson vertreten am kommenden Dienstag bei ihrem Saisonhöhepunkt im Rahmen des ITU-Multisport Worldchampionship-Festivals in Pontevedra/Spanien nicht nur den SC Bayer 05 Uerdingen, sondern auch die deutschen Farben. 1000 Meter Schwimmen im Lérez River, 30 Kilometer technisch anspruchsvolle MTB-Strecke und abschließend sieben Kilometer Crosslauf sind in und um Pontevedra zu absolvieren.

Scott Anderson will sein Missgeschick vergessen machen

Insbesondere Anderson zeigt sich nach dem Missgeschick im vergangenen Jahr in Dänemark, wo er in Führung liegend mit dem Rad stürzte und an ein Finish auf Grund des gebrochenen Kahnbeins im Handgelenk nicht zu denken war, hochmotiviert.

„Der Frust aus dem Rennen sitzt noch tief. Daher werde ich versuchen, das als zusätzliche Motivation zu kanalisieren. Mein Ziel ist auf jeden Fall mit einer Medaille nach Hause zu kommen.“ Anderson belegte einen sehr guten zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon in Trier. Saßerath zeigte in Hünsborn bei gleichem Rennformat, dass die Vorbereitung durchaus zuversichtlich stimmen darf.

„Man kann noch so fit sein – wenn man einmal die Linie nicht trifft oder  auf dem steinigen Untergrund einen Platten bekommt, kann ein Rennen schneller vorbei sein, als einem lieb ist“, relativiert Saßerath die Erfolge der Frühjahrsrennen. „Ich werde versuchen, soweit wie möglich vorne aus dem Wasser zu kommen und dann vor allem sturz- und pannenfrei auf dem Rad zu bleiben. Meine Laufform scheint besser zu sein als in den vergangenen Jahren, sodass ich mich auch auf die dritte Teildisziplin schon freue.“

Beide Sportler reisen bereits am Freitag beziehungsweise Samstag nach Spanien, um sich vor den Wettbewerben ausreichend mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Dort werden sie auch Paulines älteren Bruder Maximilian treffen, der nach eigenen Angaben im Feld der 50 Elite-Männer schon über einen Top-10-Platz „super happy wäre“. Das bei ihm die Form passt, konnte er mit einem vierten Platz beim XTERRA Greece, dem zweiten Rennen der Europatour, am Ostersonntag schon unter Beweis stellen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung