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Pinguine-Verteidiger Garrett Noonan überzeugt.

Eishockey : Den „Iceman“ kann nichts erschüttern

Verteidiger Garrett Noonan bringt nichts aus der Ruhe. Die Playoffs sind sein Ziel.

„Noons“, wie ihn seine Freunden rufen, ist die Ruhe selbst. Beim Eishockey und im Privatleben. Scheinbar nichts kann den 27-jährigen Amerikaner aus Norfolk, einem Vorort von Boston, aus dem Takt bringen und so geht er auch seine Aufgaben bei den Krefeld Pinguinen an. Der vom NHL-Team Nashville Predators gedraftete Abwehrspezialist entschied sich nach drei Jahren in den Farmteams zum Schritt nach Europa, den er nicht bereut hat. Nach einem Jahr in Zagreb (EBEL) wechselte er in diesem Sommer nach Krefeld. Warum verriet er im WZ-Interview.

Warum haben Sie sich für Krefeld und die DEL entschieden?

Garrett Noonan: Ich hatte schon einige Male in der Vergangenheit mit Matthias Roos gesprochen, aber es hatte erst in diesem Sommer gepasst. Die DEL ist eine der großen Ligen in Europa und ich bin froh jetzt hier zu sein. Krefeld hat in dieser Saison viele gute Spieler geholt und es ist großartig Teil dieses Teams zu sein.

Was war Ihr schönstes Eishockey-Erlebnis?

Noonan: Das waren meine Jahre an der Boston University. Es ist eine große Ehre für dieses Team zu spielen. In meinem letzten College-Jahr durfte ich auch noch das „C“ auf dem Trikot tragen.

Welche anderen Sportarten, außer Eishockey, interessieren Sie?

Noonan: Golf, Baseball und American Football sind neben Hockey, die Dinge ich aber am intensivsten verfolgte. Meine Favoriten sind die New England Patriots (NFL) und Boston Red Sox beim Baseball. Diese sind gerade zum neunten Mal Meister geworden.

Was ist Ihr größter Eishockeytraum?

Noonan: Ich möchte einmal einen Titel gewinnen. Es wäre wunderbar, wenn es in Deutschland klappen würde. Warum nicht in dieser Saison mit den Pinguinen? Für dieses Ziel müssen wir jeden Tag und jedes Spiel alles geben.

Und Ihre Erwartungen an die Saison 2018/19?

Noonan: Als Team ist das klare Ziel die Playoffs und dann möglichst nah der Meisterschaft zu kommen. Was ich dazu beitragen kann, ist jedes Spiel alles zu geben und hart für das Team zu kämpfen.
Das ganze Interview mit Garrett Noonan lesen Sie in „Pinguine hautnah“ am Freitag.