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Pavel Gross trainiert die Pinguine

Pavel Gross trainiert die Pinguine

Die Scherze zum 1. April in den Sozialen Netzwerken.

Mancher Anflug an bessere Zeiten treibt mitunter kuriose Blüten. Da hat gerade Rick Adduono endgültig nach einer gefühlten Ewigkeit als Cheftrainer der Krefeld Pinguine mit einer Träne im Auge die Seidenstadt verlassen, schon ist der Boden bereitet für den Nachfolger. Pavel Gross also wird es, trainiert in der kommenden Spielzeit den aktuell Tabellenletzten der DEL. In dem Post heißt es, Pavel Gross wird in der Saison 2018/19 bei dem Team der Krefeld Pinguine zeigen, wo es lang geht. Was erst beim Fan-Hearing am 12. April bekannt gegeben werden soll, deutet sich immer mehr an. Im weiteren soll er schon auf Wohnungsbesichtigung gewesen sein. Seinen unterschriebenen Vertrag bei den Adlern Mannheim sei auf Wunsch aufgelöst worden. Weil Pavel Gross lieber in der Nähe seiner Familie bleiben möchte, „war das Angebot aus Krefeld ideal.“ Nach zehn Jahren in Wolfsburg wird Gross natürlich wissen, wo seine Familie lebt und nicht im Janaur bereits in Mannheim unterschreiben, um drei Monate später nach Krefeld wechseln. Dort können die Pinguine im übrigen einen Mann wie Gross nicht locken — weder mit Geld noch mit entsprechender sportlicher Perspektive.

Bei der SVK ’72 hingegen prüft der Vorstand einen revolutionären Mitgliederservice. Inspiriert sah sich das Gremium durch eine Falschmeldung, in dem die beiden SVK-Busse von Sport und Technik genutzt werden. Allerdings seien Verfügungsreserven insbesondere an Werktagen gegeben, „die wir den Mitgliedern anbieten wollen“. Das Schlüsselwort der künftigen Nutzung heißt „SVK-Bus on demand“. Das System funktioniere einfach, stützte sich auf die Digitalisierung. „Mit Ihrem Smartphone bestellen Sie bei Bedarf einen SVK-Bus, der Sie von zu Hause in unser Freibad an der Palmstraße fährt.“ Der Transport sei im Mitgliedsbeitrag enthalten. Der sogenannte „Alligator Shuttle“, der gegen einen geringen Fahrpreis bevorrechtigte Beförderung sichert, komplettiert das attraktive Angebot. Als Fahrer haben sich Mitglieder zur Verfügung gestellt, die mit dem Beitrag in Rückstand seien. „Damit ist eine hinreichende Personaldecke gewährleistet.“

Da dürfte sich die Vereinkasse freuen, wenn die Busfahrer beim Stopp an der Palmstraße gleich den Mitgliedsbeitrag begleichen.