Nachwuchs: Mal top, mal flop

Nachwuchs: Mal top, mal flop

Die C-Junioren des SC Bayer 05 Uerdingen überwintern an der Tabellenspitze, der Nachwuchs der Fischelner im Tabellenkeller.

Sechs von acht heimischen Fußball-Niederrheinligisten liegen, gemessen an ihren Erwartungen, nach der Hinrunde im Soll. Zwei C-Junioren Mannschaften überraschten dagegen: der SC Bayer 05 Uerdingen positiv, der VfR Fischeln negativ.

Nach drei Spieltagen hatte beim SC Bayer 05 Uerdingen niemand damit gerechnet, dass das Team als Tabellenführer das Jahr 2017 beendet. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Uerdinger erst einen Punkt geholt. Bayer-Trainer Celal Büyükimdat sagt: „Beim 2:2 gegen Mönchengladbach am dritten Spieltag waren wir der moralische Sieger, das gab den Jungs neues Selbstvertrauen.“ Dem schwachen Start folgten sieben Siege und nur noch eine weitere Niederlage. Büyükimdat sagt: „Die Mannschaft hat eine enorme Qualität, deshalb ist unser Ziel die Qualifikation zu vermeiden. Dass es zu diesem Zeitpunkt für ganz oben reicht, überrascht uns natürlich schon, hängt aber auch damit zusammen, dass die Liga sehr ausgeglichen ist und jeder jedem die Punkte klaut.“ Zur Rückrunde freut sich Büyükimdat auf fünf neue Spieler. Giuliano di Marino, Florian Meyer, Tim Ulrich (alle SG Unterrath), Yasar Cakir (Rot-Weiß Essen) und Andrew Appiah (VfB Homberg) wechseln zum SC Bayer 05.

Ligakonkurrent VfR Fischeln ist mit hohen Ambitionen gestartet. Die direkte Qualifikation war das Ziel, Trainer Suat Olgun traute seinem Team einen Platz zwischen Rang eins und drei zu. Überwintern müssen die Fischelner nun als Tabellenvorletzter.

Jugendleiter Peter Birwe sagt: „Die C-Junioren sind unser Sorgenkind, die aktuelle Tabellenposition habe ich nicht erwartet.“ Der VfR Fischeln konnte erst sieben Punkte holen, einen davon gegen den Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Essen. Hauptgrund für die magere Punkteausbeute ist der kleine Kader. Birwe sagt: „Wir haben mit einem zu kleinen Kader geplant, zudem steht nur ein Torwart zur Verfügung.“ Bei der 0:5-Niederlage bei der SG Essen-Schönebeck, dem letzten Spiel sin 2017, saß nur ein Auswechselspieler auf der Bank. Birwe sagt: „Wir schauen uns nach internen und externen Spielern um.“

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