Lindenau und Keber überzeugen bei Adler-Sieg gegen Haan

Handball : Lindenau und Keber obenauf

Handball-Oberligist Königshof gewinnt mit 29:22 gegen Haan. Der TV Oppum lässt hingegen in Hiesfeld Punkte liegen.

Auf die Adler-Torhüter Florian Lindenau und Jannik Keber ist einfach Verlass. Beim überraschend deutlichen 29:22 (18:12)-Erfolg von Adler Königshof über Unitas Haan in der Handball-Oberliga, zwang das Duo mit vereinten Kräften den Gegner in die Knie. Denn während der 39-jährige Lindenau über 50 Minuten eine nahezu einwandfreie Leistung ablieferte, vereitelte sein 14 Jahre jüngerer Kollege in der zweiten Hälfte gleich drei Siebenmeter hintereinander. Zur Belohnung beorderte Trainer Marius Timofte dann Keber in der Schlussphase für Lindenau auf das Spielfeld und der zweite Adler-Keeper zeigte auch hier eine feine Leistung. Im Angriff waren derweil Kreisläufer Sebastian Bartmann und Niklas Funke kaum zu stoppen. Das Adler-Duo erzielte jeweils neun Tore.

Haan wird dem Ruf als Favoritenschreck nicht gerecht

Die zuletzt so erfolgreichen Gäste enttäuschten auf der ganzen Linie, wurden ihrem Ruf als Favoritenschreck überhaupt nicht gerecht. Bereits nach einer Viertelstunde führte Königshof mit 10:5, die Gäste hinterließen zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr den Eindruck, noch etwas retten zu können. Den Gastgebern dagegen hatte die Weihnachtspause zum Kraft tanken sichtbar gutgetan. Wie verwandelt, im Vergleich zum verlorenen Stadtderby vor Weihnachten gegen Oppum, überzeugte das Team um Spielmacher Jonathan Steinkuhl mit viel Spielwitz. Trainer Timofte war zufrieden: „Heute stimmte unsere Einstellung von der ersten bis zur letzten Spielminute. Trotz der dreiwöchigen Pause und ohne den Einsatz von Harz haben wir ein gutes Spiel gezeigt und vor allem spielerisch überzeugt. Meine junge Mannschaft stabilisiert sich von der Leistung her immer mehr, das lässt für die Zukunft hoffen.“ Trainer Timofte passt daher die frühzeitige Vertragsverlängerung von Leistungsträger Sebastian Bartmann natürlich bestens in die Planungen für die nächste Spielzeit.

Der TV Oppum dagegen verteilt seine Punkte gleichmäßig im Tabellenkeller. Nach der 24:28-Niederlage beim Abstiegskandidaten Hiesfeld-Aldenrade hatten zuvor schon Schlusslicht Düsseldorf/Neuss und der Vorletzte Aufderhöhe gegen die Oppumer Siege eingefahren. Trainer Ljubomir Cutura standen allerdings nur acht Feldspieler zur Verfügung: „Uns fehlten am Ende wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten die Kräfte. Das war deutlich zu sehen. Uns ist die Weihnachtspause nicht bekommen. Wir hätten noch zwei Tage spielen können und nicht gewonnen.“